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Gesundheitsnetz- Kostenverteiler kommt durch

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Courgevaux Am Donnerstagabend stimmte Courgevaux als letzte Gemeindeversammlung über die neuen Statuten des Gesundheitsnetzes See mit dem umstrittenen Kostenverteilschlüssel ab. Weil zuvor mit Bas-Vully, Greng, Haut-Vully, Merlach, Muntelier und Cressier sechs Gemeinden Nein gesagt hatten, war Courgevaux entscheidend: Um die Statuten zu Fall zu bringen, hätte es sieben Gemeinden gebraucht. Es kam aber anders: Die Bürger von Courgevaux nahmen die Statuten mit 39 zu zwei Stimmen deutlich an.

Der Gemeinderat von Courgevaux hatte den Bürgern keine Empfehlung abgegeben. Gemeinderat Laurent Schmutz sagte an der Versammlung, der neue Verteilschlüssel sei eine Frage der Solidarität. Mit Kosten von 870 Franken pro Einwohner liege Courgevaux bezüglich Spitalumbaukosten etwa in der Mitte. Von den «ärmeren» Gemeinden bezahle Lurtigen 670 Franken pro Einwohner, auf der anderen Seite der Skala liege Greng mit 1660 Franken pro Einwohner. «Für Courgevaux ändert sich durch den neuen Verteilschlüssel im Vergleich zu heute fast nichts», so Schmutz. In der Diskussion forderte der ehemalige Syndic Roland Plaen die Bevölkerung auf, den Statuten zuzustimmen. Er appellierte an die Solidarität zwischen armen und reichen Gemeinden.

Für die Gemeinden, die zuvor Nein gesagt hatten, war genau diese Solidarität das Problem: Sie werde mit dem neuen Kostenverteiler, der die Reichen noch stärker zur Kasse bitte, überstrapaziert, argumentierten sie. Genützt hat es nichts: Sie müssen die Statuten definitiv schlucken.luk

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