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Gesundheitspersonal äussert Unzufriedenheit

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Bis zum Bundesratsentscheid vom Mittwoch war nicht klar, ob die für gestern geplante Mobilisierung des Gesundheitspersonals gestern auf dem Python-Platz in Freiburg zustande kommen würde. Als politische Veranstaltung war es aber möglich, und so versammelten sich gut 100 Personen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Dies unter Einhaltung von Schutzmassnahmen wie dem Maskentragen. Zum Anlass hatten der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) und Syna geladen, unterstützt wurde er von der SP 60 +, dem Frauen- und dem Klimastreik.

Der Anlass wurde auch zum Unterschreiben einer Petition genutzt. Darin fordert das Gesundheitspersonal vier Punkte: die Erhöhung des Personalbestands; eine Aufwertung der Löhne auf die Lohnklasse 18 für Pflegefachpersonen, Hebammen und medizinische Radiologietechniker, Lohnklasse 12 für Pflegeassistentinnen und -assistenten und Lohnklasse 20 für spezialisierte Pflegefachpersonen; eine richtige Corona-Prämie; ein starkes öffentliches Spital ohne Privatisierungen und Schliessungen von Abteilungen.

«Applaus ist gut, konkrete Massnahmen sind besser, sagte Catherine Friedli, VPOD-Regionalsekretärin.

Marie-Louise Fries, Regionalsekretärin bei Syna Deutschfreiburg, kritisierte, dass einerseits bei der Pflege gespart werde, andererseits Managerposten geschaffen würden. «Die Krise in der Pflege ist älter als die Corona-Krise», sagte Fries. «Sie hat aber ebenso Aufmerksamkeit verdient.»

Nicole Aeby, Präsidentin der Syna, machte auf die Gefahren aufmerksam, die bei der Arbeit mit Kranken drohen. Dies drücke sich beim Personal in zahlreichen Leiden wie Schlaflosigkeit oder Burn-out aus. «Das Problem liegt in den Arbeitsbedingungen. Es hat nicht genügend Geld für die öffentliche Gesundheit.»

Die Demonstrierenden sangen anschliessend einige Slogans über erschöpfte Pflegende und Patienten in Gefahr, über unterdotiertes Personal und ungenügende Finanzen.

Anschliessend an die Aktion auf dem Python-Platz marschierten die Teilnehmer in Zehnergruppen zur Finanzdirektion, um dort Plakate anzubringen.

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