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Getriebe aus Düdingen auf dem Mars

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Das Roboterfahrzeug Mars-Rover soll auf dem Roten Planeten Wasser und Leben aufspüren. Die Firma ASS AG Antriebstechnik aus Düdingen sorgt dafür, dass sich das Fahrzeug mit ihrem Rad- und Lenkgetriebe «Harmonic Drive» auch auf schwierigem Gelände problemlos fortbewegen kann. Über ein Jahr lang war das Freiburger Unternehmen mit der Entwicklung der Titanräder des Marsmobils beschäftigt. Nun wird im Raumfahrtunternehmen Oerlikon Space getestet, ob der Mars-Rover denn auch wirklich weltraumtauglich ist.

Ein Jahr bis zum Mars

«Alles ist spezifiziert und funktioniert vollautomatisch. Es muss einfach reibungslos klappen, wenn das Roboterfahrzeug seine Mission startet», erklärt der Direktor der ASS AG, Stefan Schoen. Dies leuchtet ein, wenn man bedenkt, dass der Transport zum Mars fast ein Jahr dauert. Schnell mal einen Mechaniker hinschicken ist in diesem Fall unmöglich. Der Planungsaufwand für die einzelnen Teile des Mobils ist dementsprechend hoch. «Für die Lieferung von einem Kilo Getriebe brauchen wir zehn Kilo Dokumentationen.»

Die Entwicklung der Antriebstechnik für die Luft- und Raumfahrt ist für die ASS AG eine Herausforderung und stets mit einem grossen Auftrag verbunden. Bald werden die Getriebe des Unternehmens auch auf dem Merkur zum Einsatz kommen. «Dies ist unser nächstes grosses Projekt», so Schoen. Für den Merkur-Rover, der noch in diesem Jahr fertiggestellt wird, greift die europäische Raumfahrtbehörde auf das Cylkroroad des Sensler Unternehmens zurück.

«Mit solchen Aufträgen wächst der Zusammenhalt in unserer Firma. Wir können stolz auf das blicken, was wir geschafft haben», sagt der Direktor. Natürlich sei auch die Faszination der 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Projekte der Luft- und Raumfahrt sehr gross.

Teure Investitionen

Um weiterhin in der Antriebstechnik vorne mitzuwirken, hat die ASS AG kürzlich eine halbe Million Franken in eine neue Zahnrad-Messmaschine investiert, die in diesen Tagen geliefert wird. «Diese Maschine ist unter anderem die Grundlage für die Weiterentwicklung in der Luft- und Raumfahrt», sagt Stefan Schoen.

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