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Getrübter Badesommer 2005

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Getrübter Badesommer 2005

Mässige Besucherzahlen in den Schwimmbädern Murten und Kerzers

Diesen Sonntag geht in den Schwimmbädern des Seebezirks eine mittelmässige Freiluftsaison zu Ende. Erstaunlich: Während Murten weniger Gäste verzeichnet als im Vorjahr, kamen in Kerzers etwas mehr.

Von PATRICK HIRSCHI

«Wir hatten eine durchzogene Saison mit einem guten Start und einem schwachen Hochsommer», lautet das Fazit von Oliver Fey, Chefbademeister in Murten. Liess der Juni noch auf einen ähnlichen Rekordsommer wie 2003 spekulieren, so war es während der Schulferienzeit entweder zu kalt, zu regnerisch oder beides. Die letzten Wochen waren zwar wieder sonniger und wärmer, sind aber laut Fey traditionsgemäss nicht so gut besucht.

Etwa 50 000 Personen haben dieses Jahr die Badi Murten besucht. Ein Jahr zuvor waren es noch 56 000. Wenn das Schwimmbad im Sommer nicht allzusehr frequentiert ist, hat das aber auch eine gute Seite: «Wir konnten im Hallenbad eine gründliche Jahresrevision vornehmen», sagt Oliver Fey. Somit scheint man in Murten wenigstens für die Wintersaison gut vorbereitet zu sein. Ein kleiner Trost nach diesem «Durchschnittssommer» (Zitat Fey).

Keine schlimmeren Unfälle

Ein bisschen anders tönt es in Kerzers. «Die Saison war klar unterdurchschnittlich», meint Chefbademeister Roland Aebi auf Anfrage. Die Badi Kerzers kommt diesen Sommer auf knapp 53 000 Gäste. Das sind zwar mehr als im Jahr 2004 (49 000). «Aber das Vorjahr war eh das schlechteste seit der Einführung der Rutschbahn vor neun Jahren», relativiert Aebi. Immerhin – sowohl Murten als auch Kerzers verzeichneten keine gravierenden Unfälle, wie die beiden Chefbademeister bestätigen.

«Flüchtlinge» aus Laupen

Vom schönen Wetter in den letzten drei Saisonwochen konnte Kerzers etwas mehr profitieren als Murten, wie Roland Aebi erklärt: «Weil das Schwimmbad Laupen nach den Überschwemmungen vom 22. August schliessen musste, kamen viele Laupener Stammgäste zu uns», sagt er.

In Laupen, wo die Saane über die Ufer getreten ist und das Schwimmbadareal überflutet hat, ist man nach wie vor ziemlich verärgert – über den Kanton Freiburg und die FEW im Besonderen, wie Heinz Wüthrich, Präsident der Schwimmbadkommission, durchblicken lässt. In seinen Augen wurde an den zwei Tagen vor der Überschwemmung in Schiffenen zu wenig Wasser abgelassen (die FN berichteten).

Der Schaden in der Badi sei noch schwer zu beziffern, meint Wüthrich. «Gewiss einige hunderttausend Franken», schätzt er. So sei der gesamte Maschinenraum mit den Pumpen und Steuerungen unter Wasser gestanden. Dann müsse man natürlich den Einnahmenausfall bei Eintritten und in der Verpflegung dazurechnen. «Diesen Winter steht uns sehr viel Arbeit bevor, wenn wir die Badi am 13. Mai wieder eröffnen wollen», lautet das Fazit des Präsidenten.

Der Schaden wird gemäss Wüthrich von den Versicherungen übernommen. Diese prüfen zurzeit allfällige juristische Schritte. Die Schwimmbadkommission hingegen werde von sich aus nichts unternehmen.

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