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Gewerbetreibende der Lausannegasse: Zusammenarbeiten statt jammern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: pascal jäggi

Lange hatte Polizeidirektor Charles de Reyff den Klagen der Ladenbesitzer gelauscht, dann platzte ihm der Kragen: «Was machen wir eigentlich hier? Eigentlich geht es doch darum, Lösungsansätze zu finden, aber wir hören nur die immer gleichen Beschwerden.» Zusammen mit dem Freiburger Syndic Pierre-Alain Clément nahm de Reyff am Dienstag an einer von der Vereinigung Fribourg d’azur et d’argent (FAA) organisierten Diskussion zur Zukunft der Lausannegasse teil. Pierre-Alain Clément plädierte dafür, dass die Laden- und Beizenbesitzer mit allen Partnern an einen Tisch sitzen und die Probleme ausdiskutieren.

Den Kunden anpassen

Am radikalsten argumentierte Jean-Paul Buchmann, Unternehmensberater mit Spezialisierung auf Einkaufszentren. «Sie müssen umdenken, passen sie sich den Kunden an», schlug er den Vertretern der 91 Gewerbetreibenden vor. Dann öffnen, wenn die Kunden in der Stadt sind, Zugpferde anlocken oder das studentische Image Freiburgs nutzen. «Wieso nehmen Sie sich nicht ein Vorbild am Pariser Quatier Latin?» Vorschläge, die nicht gut ankamen.

Patrick Dénervaud, Präsident der Gewerbetreibenden der Romontgasse, stellte fest, dass in der Lausannegasse das Potenzial nicht ausgeschöpft werde: «Am Ostermontag hatte kaum jemand geöffnet. Die Leute waren da, aber die Läden waren geschlossen. In unseren Geschäften war der Umsatz so hoch wie am Ostersamstag.» Ein Ladenbesitzer warf ein, dass er einfach nicht die Möglichkeiten habe, auch an eigentlich freien Tagen im Geschäft zu stehen.

Ein Zugpferd erkannten die Gewerbetreibenden. Ziel ist ein Gebäude, das der Stadt gehört. «In den Arkaden muss etwas verändert werden, ein kleines Einkaufszentrum zum Beispiel oder eine Nutzung der Terrasse», meinte einer. Die Arkaden wären ein anziehender Pol, der Kunden auch auf die Lausannegasse aufmerksam machen würde, befanden die Gewerbetreibenden.

Warten auf Poyabrücke

Pierre-Alain Clément bat noch um etwas Geduld: «Warten sie ab, was kommt, wenn die Poyabrücke fertiggestellt ist. Das wird dem ganzen Burgquartier völlig neue Möglichkeiten bieten.»

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