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Gewerbler wünschen sich verkaufsoffenen Sonntag

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Wenn es nach den Gewerblern in der Freiburger Lausannegasse und im Burgquartier ginge, sollte im Dezember künftig ein Sonn- oder Feiertag verkaufsoffen sein. «Entweder an Mariä Empfängnis oder am Sankt-Nikolaus-Wochenende», sagte Präsident und Aigle-Noir-Wirt Roland Blanc an der Generalversammlung des Gewerbevereins vom Mittwochabend. «In anderen Städten wurde ein verkaufsoffener Sonntag während der Weihnachtszeit bereits eingeführt.» Gemeinsam mit dem Freiburgischen Verband des Handels, des Handwerks und der Dienstleistungen sowie dem Gewerbeverein der Romontgasse möchte sich der Gewerbeverein der Lausannegasse und des Burgquartiers dafür einsetzen. Ohne den verkaufsoffenen Sonntag würden den Gewerblern hohe Summen in der Weihnachtszeit entgehen; dann erwirtschaften die Detaillisten bekanntermassen einen grossen Teil des Jahresumsatzes.

Gegen Image des Leerstandes

An der Versammlung war eine positive Grundhaltung zu spüren: Die Detaillisten möchten sich für ihre Quartiere einsetzen, zeigen, was sie zu bieten haben – und sich vom verbreiteten Bild der leer stehenden Ladenlokale an der Lausannegasse lösen. «Wir haben hier viele Geschäfte von guter Qualität», betonte etwa Bindella-Wirt Amaro Fernandes nach der Veranstaltung im Gespräch mit den FN.

Ob bei der Kundenbindung künftig ein Regionalgeld helfen wird? An der Versammlung stellte Edouard Perroud, Präsident des aus dem Kollektiv Fribourg Demain hervorgegangenen Vereins Regiogeld Freiburg, das Projekt vor, welches die Wirtschaft im Kanton stärken soll.

«FriFric» – das neue Regiogeld?

Eine lokale Währung einzuführen entpuppte sich in mehreren Städten Europas als innovatives Modell – etwa im englischen Bristol, wo mit dem sogenannten «Bristol Pound» das lokale Gewerbe unterstützt wird. Auch im Greyerzerland wurde im November eine solche Währung vorgestellt, der «Grue». Das Freiburger Regiogeld ist indessen auf der Suche nach einem Namen, der Wettbewerb läuft noch bis am 30. Juni (die FN berichteten). Ein Vorstandsmitglied des Gewerbevereins schlug gleich leise «FriFric» vor – ein griffiger Name. Die Idee des Regiogelds wurde neugierig und wohlwollend aufgenommen. Das Freiburger Geld wird gleich viel wert sein wie der Schweizer Franken und kann in Bargeld umgetauscht werden. Geplant ist in einem zweiten Schritt eine App.

Mitgliederbeitrag erhöht

Ferner war die Erhöhung des Mitgliederbeitrags ein Thema. Das Vereinsvermögen hat in den letzten Jahren immer mehr abgenommen. Weitere Verluste hätten langfristig das Aus des Gewerbevereins bedeutet. Die 23 Stimmberechtigten beschlossen darum, den Mitgliederbeitrag von 100 auf 150  Franken zu erhöhen. Es steht zudem allen frei, freiwillig mehr zu bezahlen. Der Verein zählt aktuell 70 Mitglieder.

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