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Gewerkschaften wehren sich für Verkaufspersonal

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«Der Advent ist eine Periode des Stresses für die Verkäuferinnen und Verkäufer», sagt Armand Jaquier, Regionalsekretär der Gewerkschaft Unia. Aus diesem Grund hat die Unia zusammen mit der Gewerkschaft Syna diese Zeit ausgewählt, um mit einer zweisprachigen Flyer-Aktion auf die Probleme des Detailhandels aufmerksam zu machen und für diesen einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zu fordern, wie gestern an einer Medienkonferenz in Freiburg bekannt gegeben wurde. «Die Forderung nach einem GAV steht seit Anfang der 1990er-Jahre im Raum», so Jaquier. «Aber man muss die Bevölkerung eben immer wieder dafür sensibilisieren.» Konkrete Details zum Stand der Verhandlungen mit den Sozialpartnern könne er derzeit nicht nennen.

Die Aktion erinnert ein wenig an einen Adventskalender. So wurden vier Flyer produziert, die in den vier Wochen vor Weihnachten verteilt werden und jeweils einen Teilaspekt der Thematik in den Fokus rücken: die tiefen Löhne, Arbeit auf Abruf sowie zerstückelte und wechselnde Arbeitszeiten, Ferien und Überstunden sowie Stress, Druck und Angst um den Arbeitsplatz.

Konkret fordern die Gewerkschaften für den Detailhandel geregelte Arbeitszeiten, bezahlten Lohn bei Krankheit, einen besseren Kündigungsschutz, garantierte Mindestlöhne und einen 13. Monatslohn, die Anerkennung von Ausbildungen, eine Einschränkung zerstückelter Arbeitszeiten, die Bekanntgabe von Arbeitsplänen mindestens vier Wochen im Voraus, vertraglich fixierte Arbeitszeiten sowie Regelungen bezüglich der Anzahl Ferientage, fixer Ruhetage, bezahlter Feiertage und Überstunden.

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