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«Gib uns heute unser täglich Brot …»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wir beten dieses Gebet, aber was machen wir? Von Brot und anderen Lebensmitteln werden Tausende von Tonnen in den Kehricht geworfen. Unser täglich Brot ist ein Grundnahrungsmittel. Ich bin sehr erschrocken, als ich die Bilder vom Pferdehändler in der Ostschweiz sah. Haufen von verschimmeltem Brot, teilweise noch in der Verpackung von Grossverteilern. Er versuchte wenigstens, es den Pferden zu verfüttern.

Das darf einfach nicht wahr sein, wir vergeuden das Brot, während andere Hunger leiden. Ich wuchs auf einem Bauernhof auf und lernte Sorge zu tragen zu unseren Nahrungsmitteln, besonders zum Brot. Bei der Ernte gab es noch keine Garbenbinder und Mähdrescher, alles musste von Hand gemacht werden. Es gab «Ähriaufleser», Frauen und Kinder. Wie dankbar waren sie, wenn ihnen der Vater eine Garbe Weizen oder die Mutter ein Brot gab. Am Freitag war Backtag, so hatten wir Brot für eine Woche. Mit Brotresten kann man unzählige gute Essen zubereiten. Der Bauer sät den Weizen, pflegt das Feld und muss fast ein Jahr warten bis zur Ernte – er sollte besser entschädigt werden.

Warum backen Grossverteiler jeden Tag viel zu viel Brot? Warum importiert die Schweiz so viel Weizen? Andere haben Hunger. Wir alle müssen Sorge tragen zur Natur und zur Erde, dass nicht unsere Nachkommen es büssen müssen, was wir in unserem Wahnsinn vergeuden.

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