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Giffers hat es endlich geschafft

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Autor: Kurt Ming

Im dritten Anlauf innert vier Jahren hat der FC Giffers-Tentlingen gestern Abend nun doch noch den erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga geschafft. Die Sensler verdienten sich diesen grossartigen Erfolg mit einem mutigen und effizienten Spiel beim Hauptgegner in Domdidier.

Das frühe Führungstor nach nur sechs Minuten durch den wirbligen Shpetim Kryeziu, der den kranken Goalgetter Adrian Jungo in der Sturmspitze vertrat, kam den Gästen aus dem Oberland natürlich entgegen. Danach konnten sie ihren gefährlichen Konterfussball aufziehen, und in der Schlussphase, als der Match auf des Messers Schneide stand, nutzten sie ihre praktisch einzige Tormöglichkeit nach dem Tee zum etwas glücklichen Siegestor. Mit einem Flachschuss in die nahe Ecke erwischte Thomas Schulthess Goalie Chatigny, der diesmal wieder den Vorzug vor Ludo Murith bekommen hatte.

Überglücklicher Trainer

Für Giffers-Trainer Richard Aeby, der nach dem Match Mühe hatte den Erfolg so schnell zu bewerten, war die kompakte und disziplinierte Leistung seines Teams an diesem Abend der Schlüssel zum Sieg. Er habe auch das Gefühl gehabt, dass seine Mannschaft gegen Ende des Spiels hungriger auf den Sieg gewesen sei.

Auch wenn er dem geschlagenen Gegner mehr spielerische Qualität attestierte, zeigten die Sensler auch in diesem auf hohem Niveau absolvierten Spiel, dass sie sich in den letzten Jahren taktisch und spielerisch steigern konnten. Nach dem etwas verpatzten Start gegen Seisa 08 kam der Aufsteiger in einen wahren Spielrausch und schoss in jeder Partie seine Tore. Dies war auch gegen Domdidier der grösste Unterschied. Die Broyebezirkler hatten über die gesamten 95 Spielminuten zumindest gleich viele Möglichkeiten, vergaben aber einige davon aus guten Positionen kläglich.

Spannung bis zum Schluss

Nachdem Mittelfeldspieler Arbnor Ademaj kurz vor der Halbzeit das Spiel ausgeglichen hatte – Goalie Hänni konnte einen Weitschuss nur ungenügend abwehren, der Linesmann zeigte danach sofort zur Mitte – konnte der Match noch einmal so richtig beginnen. Mit zunehmender Spieldauer bekam das Team von Trainer Serge Bapst vor der herrlichen Fussballkulisse immer mehr Oberhand. Vieles deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen Sieg des Aufstiegsfavoriten hin. Dann aber fiel das Siegestor der Gäste wie aus heiterem Himmel und lähmte die konsternierten Broyebezirkler, die ihre Aufstiegschancen plötzlich schwinden sahen. Auf der anderen Seite brachte die Abwehr um Recke Rindlisbacher den Sieg relativ sicher über die Bühne. Und so konnte Giffers-Tentlingen mit zehn Punkten frühzeitig den Aufstieg feiern. Letztes Jahr hatten 11 Zähler ja nicht gereicht. Aber laut Trainer Aeby verliefen die diesjährigen Finalspiele ab dem ersten Umgang viel ausgeglichener. In der letzten Heimpartie am Samstag gegen Semsales geht es für die Sensler jetzt noch um den 2.-Liga-Titel. Auch das ist noch ein attraktives sportliches Ziel.

Domdidier – Giffers-Tentl. 1:2 (1:1)

Stade du Pâquier: 600 Zuschauer.- SR Philippe Clerc.

Tore: 6. Kryeziu 0:1, 37. Arbnor Ademaj 1:1, 79. Th. Schulthess 1:2.

Domdidier: Chatagny; G. Ademaj, Li. Murith, Corminboeuf, Anzile (80. Bahbah); Dubey (70. Ballaman), Kasljevic, S. Sefaj, A. Ademaj; K. Sefaj, Kelava (86. Pauchard).

Giffers-Tentlingen: Häni; Scheuber, Rindlisbacher, L. Schulthess, Marro; Th. Schulthess, Egger, Hayoz (55. Rotzetter), Buchs (70. Brügger); Kolly, Kryeziu (88. Zosso).

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