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Giffers-Tentlingen verpasst den Aufstieg

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Franz Brülhart

Die Ausgangslage vor dieser letzten Runde war klar. Giffers-Tentlingen würde nur aufsteigen, wenn es gegen Heitenried gewinnt und es im Direktduell zwischen La Tour II und Estavayer II einen Verlierer geben würde. Bei einem Remis der beiden welschen Clubs hätten die Sensler mit mindestens fünf Toren Differenz siegen müssen. Weil La Tour II und Estavayer II 1:1-Remis spielten und Giffers-Tentlingen «nur» 2:0 gewann, reichte es am Ende nicht zur Promotion.

Einweg-Fussball

Die Zuschauer in Giffers sahen in den ersten 44 Minuten nur Einweg-Fussball – und zwar in Richtung Heitenrieder Tor. Die erste grosse Chance dann nach gut sieben Minuten. Jungo stand Goalie Spicher alleine gegenüber und brachte es aus fünf Metern fertig, ihm direkt in die Arme zu spielen. Dann war die Reihe an Philipona (12.), der – wiederum alleine vor Spicher – aus zehn Metern auch in die Arme des Heitenrieder Keepers schoss. Nach 20 Minuten dann das lang ersehnte Führungstor für die Oberländer. Jungo traf flach aus kurzer Distanz.

Dieser Führungstreffer war bis dahin mehr als verdient, wirkte sich aber auch wie eine Bremse aus. Denn nun war es auf beiden Seiten nur noch ein «Geknorze». In der letzten Minute vor der Pause dann ein Pfiff, der den einheimischen Zuschauern beinahe den Atem raubte. Goalie Häni hatte im Strafraum den Heitenrieder Kurzo in den Rücken gestossen – Penalty. Goalie gegen Goalie hiess das Duell, doch Spicher schoss den Elfer übers Tor.

Lausige zweite Hälfte

Die Einheimischen brauchten unbedingt mehr Treffer und so lief das Spiel auch in der zweiten Hälfte am Anfang nur in eine Richtung. Kryeziu (57.) hatte die erste gute Möglichkeit, doch flog sein Schuss über Goalie Spicher und Latte ins Aus. Nach gut einer Stunde folgte dann die erste Torchance der Gäste aus dem Spiel heraus. Vallejos Soto passte zu Lehmann, der freistehend neben das Gehäuse schoss. Kurz darauf fiel dann der zweite Treffer für Giffers. Nach einem Freistoss kam der Ball zu Scheuber, der aus drei Metern Entfernung keine Mühe bekundete, zu scoren.

Jetzt hätte eigentlich die Schlussoffensive der Oberländer beginnen sollen. Scheinbar glaubte die Mannschaft aber bereits nicht mehr an den Aufstieg. Die Zuschauer sahen nun eine Partie auf sehr tiefem 3.-Liga-Niveau – der Schlusspfiff war eine Erlösung. Heitenried hatte gegen Schluss noch zwei gute Möglichkeiten, die sie jedoch auch kläglich vergaben.

Somit platzte der Aufstiegstraum von Giffers-Tentlingen wiederum am Torverhältnis. Heitenried seinerseits holte in der Aufstiegsrunde keinen einzigen Punkt.

Giffers/Tentl. – Heitenried 2:0 (1:0)

Vorderried; 250 Zuschauer; SR: Roland Jaquet. Tore: 20. Jungo 1:0, 68. Scheuber 2:0.

Giffers/Tentlingen: Häni; Scheuber, L. Schulthess, Rappo, Marro; Hayoz, T. Schulthess, Philipona (53. Lüdi), Egger (29. Buchs); Jungo, Kryeziu (79. Aeby).

Heitenried: Spicher; Bongard (65. Fasel), Sturny, Aebischer; Nösberger, Vögeli (55. Rotzetter), Vallejos Soto, Brülhart (62. Todorovic), Stucki; Lehmann, Kurzo.

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