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Giffers-Tentlingen verspielt den Titel

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Autor: Emanuel Dula

Nachdem der erstmalige Aufstieg in die 2. Liga des FC Giffers/Tentlingen seit letzten Mittwoch bereits feststand, ging es in dieser Partie immerhin noch um den Freiburger Drittligameister und um den zweiten Aufstiegsplatz. Beides sicherte sich mit einem Auswärtssieg der FC Semsales vor über 500 Zuschauern mit einem klaren Sieg. Das Spiel lief aber gar nicht für Giffers, das trotz der Niederlage den verdienten Aufstieg feiern konnte.

Penalty und Rote Karte

Die Schlüsselszene in dieser Partie ereignete sich in der 36. Spielminute, als Piccand mit einem Lob versuchte, Haeni zu überwinden. Beim Nachsetzten wurde der Stürmer vom Torwart behindert, und der Ref zeigte auf den Penaltypunkt. Dies war wohl vertretbar. Was aber die Gemüter erhitzte, war der gleichzeitige Platzverweis gegen Schlussmann Haeni. Ein den Regeln konformer Entscheid meinten die einen, eine viel zu harte Massnahme die anderen Fussballexperten.

Es ist wahr, dass der Unparteiische in dieser Szene etwas Fingerspitzengefühl hätte zeigen können. Jedenfalls war diese Situation vorentscheidend, denn einerseits ging Semsales dadurch in Führung und konnte erst noch für den Rest des Spiels in Überzahl agieren. Zuvor war nämlich Giffers das bessere Team und erarbeitete sich durch Jungo und Kryeziu gute Möglichkeiten, die aber nicht verwertet wurden. Nach der Penaltyszene setzten die Gäste nach. Das Heimteam war wohl noch etwas geschockt, so dass Semsales kurz vor der Pause gleich nachdoppeln konnte.

Zwei starke Teams

Die endgültige Entscheidung fiel dann kurz nach Wiederbeginn, als Piller und Deillon mit Einzelvorstössen das Skore sukzessive erhöhten. Das zwischenzeitliche 4:0 war jedoch ein Ergebnis, das die wahren Stärkeverhältnisse keineswegs widerspiegelte. Doch bereits nach dem ersten Gegentreffer musste Giffers noch mehr riskieren, was die Greyerzer mit ihren schnellen Offensivspielern rigoros ausnutzten. Die beiden Tore des Heimteams in der Schlussphase waren nur noch Kosmetik, liessen aber das Schlussresultat besser aussehen. Semsales nutzte die Gunst der Stunde, hat aber ebenso wie Giffers ein starkes Team und den Aufstieg somit auch verdient.

Nach der Partie wand Semsales‘ Trainer Chaperon den Senslern ein Kränzchen: «Wir wussten, dass Giffers ein sehr gutes Team hat, dies hat sich zu Beginn bestätigt. Wir hatten grosse Mühe. Die Penaltyszene hat dann einiges bewirkt und das Spiel gekehrt, doch ich glaube, dass wir nichts gestohlen haben und verdient aufgestiegen sind.

Das Team bleibt zusammen

Giffers‘ Trainer Richard Aeby war nach der Partie kaum enttäuscht, nur hätte man gerne mit einem positiven Resultat abgeschlossen: «Der Penalty und der strenge Platzverweis waren entscheidend, denn vorher waren wir überlegen. Dann kassierten wir gleich noch den zweiten Treffer, und das gute Semsales setzte nach. Für die 2.-Liga-Saison bleibt das Team, das eine Supersaison gespielt hat, zusammen; wir schauen uns noch nach der einen oder andern Verstärkung um, wenns nicht gleich klappt, dann vielleicht in der Winterpause.»

Giffers/Tentl. – Semsales 2:4 (0:2)

520 Zuschauer – SR: Samuel Waeber

Tore: 40. L. Dousse (Penalty) 0:1, 45. M. Dousse 0:2, 48. Piller 0:3, 55. Deillon 0:4, 83. Jungo 1:4, 89. Buchs 2:4.

Giffers: Haeni; Scheuber, Egger, Rindlisbacher, Marro; Kolly, Schulthess, Hayoz (65. Brügger), Philipona (68. Buchs); Kryeziu (38. Lottaz), Jungo.

Semsales: Grand; Balmat, Giller, A. Gothuey, Schneuwly (55. Gobet); Deillon (75. L. Gothuey), L. Dousse, M. Dousse, J. Rouiller; Piller, Piccand (53. M. Rouiller).

Bemerkung: 37. Platzverweis Torwart Haeni. Kantonalpräsident Sansonnens überreichte dem FC Semsales nach Spielschluss den Pokal als Drittligameister.

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