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Giffers zu Hause kalt geduscht

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 Giffers-Trainer Nick Calvetti bilanzierte nach dem Spiel schonungslos: «Heute kamen wir von Beginn bis zum Schluss eigentlich nie ins Spiel. Alles, was in den ersten beiden Spielen einigermassen lief, wollte heute einfach nicht gelingen.» Von Beginn weg setzten die Nachbarn aus Marly viel Druck auf und schnürten die Einheimischen in ihrer eigenen Hälfte ein. Prompt kam es bereits in der ersten Viertelstunde zu zwei gefährlichen Torabschlüssen, wobei der Ball aus guten Positionen neben dem Gifferser Tor landete. Allmählich glich sich das Geschehen etwas aus.

Rote Karte ändert nichts

Einsetzender Gewitterregen erleichterte hier die Aufgabe der Spieler natürlich nicht. Die Tatsache, dass Giffers-Tentlingen während der ersten 45 Minuten gerade einmal eine einzige Torchance aufwies, spricht Bände. Und diese Chance entstand erst noch aus einem der äusserst seltenen groben Schnitzer der Marly-Abwehr, als ein Rückpass zum Torhüter an diesem vorbei rollte, weil er auf dem glitschigen Terrain ausrutschte, schliesslich den Ball aber doch noch vor dem Gifferser Stürmer erreichte (27.). Auch der Ausschluss von Déglise nach einer Tätlichkeit (39.) änderte an diesem Bild kaum etwas.

Goalie-Fehler stellte Weichen

 Die zweite Halbzeit war noch keine zwei Minuten alt, als der FC Marly in Führung ging: Einen Freistoss Corpataux’ konnte Giffers-Hüter Aeberhard nicht kontrollieren. Der Neuzugang liess den Ball direkt in den vor ihm stehenden Clément klatschen, der sich kaum zu bewegen brauchte. Die Gastgeber bemühten sich zwar redlich, doch bekundete man enorme Mühe, gepflegt aus der eigenen Zone aufzurücken. Zu oft landeten die Pässe aus der Abwehr beim Gegner und das Mittelfeld hatte nach vorne nur wenig Inspiration. So versauerte die einzige Sturmspitze Nicolas Lüdi vorne und sah kaum einen Ball.

 Einiges an Aufregung herrschte schliesslich nach gut einer Stunde, als der gut postierte Schiedsrichter den bereits verwarnten Hayoz wegen einer Schwalbe vorzeitig unter die Dusche schickte. Nun mussten die Einheimischen gezwungenermassen noch mehr aufmachen. Nach vorne wollte aber nach wie vor kaum etwas gelingen. Als schliesslich Clément, bereits am Boden liegend, zum 2:0 einschoss, war der Mist geführt. Kurz vor Schluss kassierten die ideenlosen Giffersner sogar noch den dritten Gegentreffer. Für Trainer Calvetti war denn auch klar: «Mit Marly trafen wir auf einen sehr abgeklärten Gegner. Der erste Gegentreffer war bei diesen Verhältnissen schon vorentscheidend. Aber irgendwie passte heute einfach nichts zusammen. Das Spiel gilt es, abzuhaken und die Lehren daraus zu ziehen. Wir sind ein junges Team und müssen uns auch an solchen Spielen weiterentwickeln.»

Telegramm

Giffers-Tentlingen – Marly 0:3 (0:0)

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