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Gipfel des Wachstums ist wohl erreicht

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Die meisten Industriestaaten befinden sich auf dem Höhepunkt des laufenden Wachstumszyklus oder werden diesen wahrscheinlich noch dieses Jahr überschreiten. Das Wachstumstempo verlangsamt sich zwar in dieser spätzyklischen Phase, ein Konjunkturabschwung oder gar eine Rezession ist jedoch trotz zahlreichen latenten politischen Risiken nicht zu erwarten.

Italien im Fokus der Märkte

In der Eurozone enttäuschen die Konjunkturdaten auf breiter Front. Auf der einen Seite stehen die Zeichen mit einem schwächeren Euro jedoch gut, dass es sich lediglich um eine konjunkturelle Delle handelt. Beunruhigend ist auf der anderen Seite, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen wohl nicht vor Sommer 2019 erhöhen wird. Dadurch steigt das Risiko, dass die EZB (im Gegensatz zur US-Notenbank Fed) nicht auf einen zu erwartenden konjunkturellen Abschwung vorbereitet sein wird.

Italien steht momentan im Fokus der Märkte: Die Bildung einer stabilen Regierung scheint in weiter Ferne zu liegen, und die Nervosität der Märkte dürfte hoch bleiben, auch wenn ein Austritt Italiens aus dem Euro ein unwahrscheinliches Szenario sein dürfte.

Die Unternehmensergebnisse für das erste Quartal sind mehrheitlich positiv bis sehr positiv ausgefallen. Diese Entwicklung dürfte sich auch im zweiten Quartal fortsetzen. Generell bleiben die Risikoprämien der Aktien in vielen Regionen attraktiv. Mit Ausnahme der USA bleiben ausserdem die wichtigsten Zentralbanken bei ihrer expansiven Geldpolitik und sorgen sich noch nicht über ein mögliches Inflationsproblem. Allgemein guttun würde der Börse eine rasche Lösung in den Handelskonflikten der USA mit China oder den Nafta-Partnern.

Dollar belastet Peso

Der starke US-Dollar und ansteigende Zinsen belasten die Währungen der Schwellenländer. Speziell im Fokus steht Argentinien. Der Peso hat sich gegenüber dem US-Dollar um über 20 % abgewertet, und die Wirtschaft ächzt unter Inflationsraten von über 20 %. Der Euro ist durch die Regierungskrise in Italien massiv unter Druck gekommen. Die Schweizer Nationalbank dürfte gegenwärtig wieder versuchen, den Aufwertungsdruck auf den Franken abzufedern.

Der Autor

Stefan Hofer ist Geschäftsstellenleiter der Valiant Bank  AG in Freiburg

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