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Gipfeltreffen in Schwarzsee

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Samuel Giger, Fabian Staudenmann, Adrian Walther – die Liste der prominenten Namen beim Schwarzsee-Schwinget ist lang. Das Bergkranzfest verspricht am Sonntag hochklassigen Schwingsport.

Je 30 Nordostschweizer, Berner und Südwestschweizer sind für das Schwarzsee-Schwinget vom Sonntag gemeldet. 28 davon sind Eidgenossen, mit Fabian Staudenmann (2023), Florian Gnägi (2022) und Matthias Aeschbacher (2019) sind auch drei ehemalige Sieger dabei. Gefordert werden diese Berner heuer allen voran von Samuel Giger, der nach längerer Verletzungspause am vorletzten Wochenende beim ersten Bergkranzfest der Saison, dem Stoos-Schwinget, bei seinem Comeback gleich siegen konnte. Und die Freiburger? Von Lario Kramer und Co. wird es überzeugende Leistungen brauchen, um sich angesichts dieser starken Konkurrenz Kränze zu erkämpfen. Ein Blick auf die herausragenden Teilnehmer der drei Teilverbände.

Giger führt die Nordostschweizer an

Er gilt als komplettester Schwinger der Gegenwart: Samuel Giger, der zuletzt mit einem Irokesenschnitt für Aufsehen gesorgt hat. Der dreifache Eidgenosse aus Märstetten hatte sich im April eine Schulterverletzung zugezogen. Es war gar vom Saisonende die Rede. Stattdessen verlief die Rehabilitation wie geplant und er gewann bei seinem Comeback auf dem Stoos. Beeindruckend. «Was er auf dem Stoos gezeigt hat, ist phänomenal», sagte etwa der 49-fache Kranzgewinner Philipp Schuler gegenüber dem «Blick». Derweil erklärte SRF-Experte Matthias Sempach: «Was ich gesehen habe, war bärenstark. Man könnte meinen, er hätte schon die ganze Saison geschwungen.» Giger startet am Sonntag zum zweiten Mal in Schwarzsee. 2021 verlor er im Schlussgang gegen Überraschungssieger Damian Ott.

Werner Schlegel und Samuel Giger im Schlussgang vom Stoos-Schwinget.
Bild: Keystone

Neben dem amtierenden Unspunnensieger Giger stehen im Aufgebot der Nordwestschweizer Gäste mit Martin Hersche, Fabian Kindlimann, Samir Leuppi, Marcel Räbsamen, Martin Roth, Roger Rychen und Werner Schlegel sieben weitere Eidgenossen. Letzterer stellte auf dem Stoos im Schlussgang mit Teamleader Giger. Acht Bergkränze nennt Schlegel sein Eigen. Jener von Schwarzsee fehlt ihm allerdings noch in seiner Sammlung.

Interne Konkurrenz für den Berner Staudenmann

«In der Hierarchie hat sich nicht viel verändert. Fabian Staudenmann scheint sogar noch etwas stärker geworden zu sein», hatte Giger im Vorfeld seines Comebacks zu Protokoll gegeben. Der 24-jährige Guggisberger Staudenmann, Überflieger der letzten Saison, zeigt sich auch in diesem Jahr in guter Form und gewann unter anderem das Mittelländische in Riggisberg und das Oberländische in Brienz. Vier Kränze holte Staudenmann in Schwarzsee bereits, im Vorjahr stellte er im Freiburgerland im Schlussgang mit Teilverbandskollege Adrian Walther, was ihm zum Sieg reichte.

Zwei Schwarzsee-Kränze hat Walther schon. Nun will er den Sieg. Der geht wohl über Staudenmann oder eben Giger, gegen den er im Schlussgang des Unspunnenfests 2023 verlor. Nachdem sie das Mittelländische ex aequo gewonnen hatten und Staudenmann im Schlussgang des Oberländischen triumphiert hatte, gewann der 23-jährige Walther aus Habstetten das Seeländische nach einem gestellten Schussgang gegen seinen Berner Teamkollegen. Einem neuerlichen Duell mit Giger in Schwarzsee blickte Walther kürzlich gelassen voraus. «Es ist wertvoll, wenn man mit einem Gegner von seinem Format viele Gänge schwingen kann», sagte er gegenüber dem «Thuner Tagblatt». Am frühen Sonntagmorgen erhält er dazu Gelegenheit. Die beiden Favoriten greifen im Anschwingen zusammen (siehe Box).

Adrian Walther (unten) und Vorjahressieger Fabian Staudenmann reisen mit grossen Ambitionen nach Schwarzsee.
Bild: Keystone

Neben Staudenmann und Walther haben die Berner noch einige weitere heisse Eisen im Feuer. Zu nennen sind in erster Linie Matthias Aeschbacher, der Schwarzsee-Sieger von 2019, oder Florian Gnägi, der vor zwei Jahren in den Freiburger Bergen siegen konnte. Überhaupt scheint Schwarzsee dem 35-jährigen Routinier aus Aarberg zu liegen. Von seinen 110 Kränzen holte er nicht weniger als zehn beim Freiburger Bergkranzfest.

Insgesamt stellen die Berner Gäste 15 Schwinger mit Eidgenossen-Status. Neben den genannten Walther, Staudenmann, Aeschbacher und Gnägi gehören etwa auch Matthieu Burger, Remo Käser, Michael Ledermann, Curdin Orlik und Thomas Sempach zu den Gästen von Sonntag in Schwarzsee.

Südwestschweizer um Kramer gefordert

Fünf Kränze holten die Freiburger in den letzten fünf Austragungen des Schwarzsee-Schwinget. Verantwortlich zeichneten Lario Kramer (2018, 2022, 2023), Benjamin Gapany (2022) und Nicolas Sturny (2021). Während Kramer und Gapany beim Heimfest also bereits erfolgreich waren, warten die beiden anderen Freiburger Eidgenossen, Sven Hofer und Romain Collaud, noch auf den ersten Kranzgewinn in Schwarzsee. Berücksichtigt man die prominente Konkurrenz am Sonntag und die Tatsache, dass das Eichenlaub nur rund die 15 Besten erhalten, hängen die Trauben für die Lokalmatadoren einmal mehr hoch.

Der Seeländer Lario Kramer (l.) und der Berner Matthias Aeschbacher trafen im Schlussgang des Freiburger Kantonalen aufeinander und stellten.
Bild: Charly Rappo

Ambitioniert dürfen die Freiburger dennoch sein. Kramer etwa holte heuer bereits je zwei zweite (Freiburger Kantonalfest und Baselstädtisches Fest) und dritte Plätze (Neuenburger und Jurassisches Kantonalfest). Gapany, der sich zuletzt am Nordwestschweizerischen leicht am Knie verletzte, aber für Schwarzsee gemeldet ist, profitierte vom gestellten Schlussgang Kramers und Aeschbachers beim Sieg am Freiburger Kantonalen in Frasses. Und Collaud gewann das Jurassische und überzeugte auch beim Freiburger und Neuenburger Kantonalen. Hofer, der letzte Saison viel Verletzungspech bekundete, steht ebenfalls bereits bei drei Kränzen in dieser Saison.

Was den Freiburgern im Gegensatz zu den beiden anderen Teilverbänden fehlt, ist die Breite. Steven Moser und Sturny sind aber gewiss für einen Exploit gut. Zu seiner Schwarzsee-Premiere kommt derweil der junge Silvan Zbinden, der heuer in Frasses seinen ersten von total zwei Kränzen holen konnte.

Schwarzsee-Schwinget
Spitzenpaarungen

S. Giger – A. Walther
F. Staudenmann – A. Orlik
W. Schlegel – M. Burger
M. Aeschbacher – M. Roth
M. Ledermann – M. Räbsamen
F. Gnägi – M. Hersche
L. Kramer – S. Schwander
B. Gapany – C. Orlik

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