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Gitarre, Koto und Shamisen

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Vom klassischen Gitarrenkonzert bis zur Hommage an Jimi Hendrix und von der traditionellen japanischen Musik bis zum Flamenco-Abend: Das Internationale Gitarrenfestival bleibt seinem Ruf treu und bietet auch in diesem Jahr ein Programm, das die ganze Vielseitigkeit des Instruments aufzeigt. Am Freitag beginnt die 27. Ausgabe des ältesten noch existierenden Gitarrenfestivals der Schweiz.

Die Vielfalt ist dem künstlerischen Leiter Dominique Phillot wichtig: Er bemühe sich, dem Publikum immer wieder etwas Neues zu bieten, sagte er gegenüber den FN. Das werde mit den Jahren nicht einfacher–und gelingt doch immer wieder. So ist dieses Jahr zum ersten Mal traditionelle Musik aus Japan zu hören. Die Musikerin Mieko Miyasaki spielt das Koto, eine Art Zither, und das Shamisen, ein Lauteninstrument. Beide Instrumente sind chinesischen Ursprungs und haben eine lange Tradition im japanischen Theater. Erst im 20. Jahrhundert wurden sie zu Soloinstrumenten. In Freiburg tritt Mieko Miyasaki in der Kirche St. Johann mit dem französischen Musiker Suizan Lagrost auf, der die Shakuhachi, eine chinesisch-japanische Bambusflöte, spielt.

Von klassisch bis modern

Gitarre und Flöte in der klassischen Version gibt es diesen Freitag zur Eröffnung des Festivals: Das slowakische Duo Jozef und Dagmar Zsapka präsentiert ein südamerikanisches Programm mit Werken von Eduardo Martin, Laurindo Almeida, Astor Piazzolla, Heitor Villa-Lobos und Máximo Pujol.

Am Samstag tritt die Freiburger Sängerin Isabel Aeby mit dem Gitarristen Claudio Rugo und dem Bassisten Patrick Perrier auf. Ihre Chansons hat sie selbst getextet und komponiert. «Sie ist eine Frau, die sich für vieles interessiert, viel über die Welt nachdenkt und diese Gedanken in ihren Liedern verarbeitet», sagt Dominique Phillot.

Am Sonntag erwartet das Publikum dann eine Reise in die atonale Welt der zeitgenössischen Musik: Der Zürcher Christoph Jäggin ist vor Jahren bereits einmal am Gitarrenfestival aufgetreten und spielt dieses Mal ein Programm aus Werken der letzten 20 Jahre, unter anderem von Istvàn Zelenka, Gunnar Berg und Harri Suilamo.

Gitarrengott und Jungtalent

Das zweite Wochenende startet fulminant mit einer Hommage an den Gitarrengott Jimi Hendrix. Dargeboten wird sie von Nguyên Lê, einem französischen Gitarristen vietnamesischer Herkunft, der ebenfalls bereits in Freiburg aufgetreten ist. «Er ist einer der besten seines Fachs», sagt Dominique Phillot. Beim Jimi-Hendrix-Abend in der Spirale wird er begleitet von Swaeli Mbappe (Bass), Nicolas Viccaro (Schlagzeug) und Cathy Renoir (Gesang, Harmonika).

Nicht fehlen darf zum Abschluss des Festivals der traditionelle Flamenco-Abend: Phillot hat dafür die junge spanische Sängerin Celia Romero verpflichtet, die mit dem Gitarristen Paco Cortez auftritt. 2011 hat sie mit nur 16 Jahren die Lámpara Minera gewonnen, einen der wichtigsten Flamenco-Preise der Welt. «Ich bin danach zu einem Konzert von ihr gefahren», so Phillot, «und musste sie einfach nach Freiburg einladen.»

Details: www.figf.ch.

Programm

So unterschiedlich tönen Gitarren

Fr., 3. Oktober:Klassische Gitarre mit dem Duo Zsapka. Espace Tinguely, 20 Uhr.

Sa., 4. Oktober:Chansons mit Isabel Aeby, Claudio Rugo und Patrick Perrier. La Spirale, 21 Uhr.

So., 5. Oktober:Zeitgenössisches mit Christoph Jäggin. Espace Tinguely, 18.30 Uhr.

Mi., 8. Oktober:Japanische Musik mit Mieko Miyasaki und Suizan Lagrost. Kirche St. Johann, 20 Uhr.

Fr., 10. Oktober:«Jimi is Back» mit Nguyên Lê (Gitarre), Swaeli Mbappe, Nicolas Viccaro und Cathy Renoir. La Spirale, 21 Uhr.

Sa., 11. Oktober:Flamenco, Celia Romero/Paco Cortez. Kirche St. Johann, 20 Uhr.cs

 

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