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Glanzloser Cup-Pflichstieg für Ärgera

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Zu ungewohnter Anspielzeit (Mittwoch um 20.30 Uhr) wurde der Cup-Sechzehntelfinal in Yverdon angepfiffen. Ärgera Giffers war gegenüber dem gänzlich unbekannten Gegner aus der 1. Liga bereits im Vorfeld der Partie klar zu favorisieren. Dennoch wussten beide Teams nicht so recht, was sie vom Gegner zu erwarten hatten.

Gleich von Beginn weg waren die Freiburgerinnen aus der NLA federführend. Den hohen Anteil an Ballbesitz nutzten sie, um ihre Gegnerinnen in deren eigener Defensivzone einzuschnüren. Trotz erdrückender Dominanz wollte der Ball erst in der sechsten Minute über die Torlinie kullern. Martina Feller konnte auf das scharfe Zuspiel von Cindy-Jane Hirschi flach zum 1:0 einschieben. Knapp zwei Minuten später doppelte Carmen Bapst nach einer sehenswerten Passstafette gleich nach und baute die Führung auf 2:0 aus. Wer nun aber dachte, dass der Bann gebrochen sei und die Tore nur so von alleine fallen würden, hatte nicht mit der starken Yverdon-Torhüterin und dem engagierten Blockverhalten der Verteidigerinnen gerechnet. So fiel das 3:0 erst kurz vor der ersten Drittelspause durch Caroline Schürch, die durch einen verdeckten Drehschuss ihre Chance nutzte. Die 3:0-Führung für Ärgera war nach den ersten 20 Minuten aufgrund der Spielanteile durchaus verdient, jedoch fiel die Führung angesichts der zahlreichen Chancen eigentlich noch viel zu gering aus.

Ärgeras kleine Baisse

Zu Beginn des Mitteldrittels zog Giffers seine schlechtesten zehn Minuten des Spiels ein. Unkonzentriertheit und blinde Zuspiele ermöglichten Yverdon zwei-, dreimal davonzuziehen und allein auf Roux loszustürmen. Ärgeras Rückhalt war aber trotz chronischer Unterbeschäftigung auf der Höhe und konnte jegliche Versuche zunichtemachen. Die Senslerinnen versuchten ihrerseits, durch eine kurzzeitige Tempoerhöhung in Form einer Umstellung auf zwei Blöcke den Tritt wieder zu finden. Die Massnahme zeigte sogleich Wirkung, denn in der 28. Minute konnte erst Christelle Wohlhauser und in der 30. auch noch Christel Köstinger je ein Tor für ihre Farben erzielen, so dass es zur Spielmitte 5:0 stand. Nadine Dietrich erwischte anschliessend die gegnerische Torhüterin mit einem Schuss aus dem Hinterhalt zwischen den Beinen und erhöhte noch vor der zweiten Pause zur 6:0-Führung.

Auch im Schlussdrittel blieb Ärgera weitestgehend spielbestimmend und war hauptsächlich in Ballbesitz. Vereinzelt konnten die 1.-Ligistinnen aus Yverdon trotzdem vor Roux auftauchen, blieben aber grösstenteils ungefährlich. Die Tore von Schürch und Lea Bertolotti setzten den Schlusspunkt unter den ungefährdeten 8:0-Sieg von Ärgera. Mehr als ein glanzloser Pflichtsieg im ersten Cupspiel der Saison war diese Partie zwischen den Westschweizer Teams nicht. Ärgera wurde von Yverdon selten ernsthaft gefordert, so dass das gesamte Spiel über nie ein Gedanke an eine Überraschung aufkeimte.

Nächster Gegner noch offen

 Giffers hat sein Teilziel, im Cup eine Runde weiterzukommen, dank diesem Sieg erreicht und kann sich nun voll und ganz auf den Saisonstart konzentrieren. Wollen die Freiburgerinnen jedoch auch gegen NLA-Vereine gewinnen, muss die Chancenauswertung noch um Einiges verbessert werden. Denn trotz Ärgeras Dominanz blieben sie zuweilen noch zu harmlos vor dem gegnerischen Tor und brauchten zu viele Chancen bis zum Torerfolg. Am 18. Oktober wird bereits die nächste Cup-Runde ausgetragen, wobei noch unklar ist, wer die Gegnerinnen sein werden. chw

 

 Yverdon – UH Ärgera Giffers 0:8 (0:3, 0:3, 0:2)

Salle omnisports des Isles, Yverdon-les-Bains. 50 Zuschauer. SR Zuber/Cretton.

Tore:5. Feller (Hirschi) 0:1. 7. Bapst (Hirschi) 0:2. 18. Schürch (Roux) 0:3. 28. Wohlhauser (Bertolotti) 0:4. 30. Köstinger (Feller) 0:5. 38. Dietrich (Hirschi) 0:6. 56. Schürch 0:7. 57. Bertolotti (Bapst) 0:8.

Strafen:1mal 2 Minuten gegen Yverdon.UH Ärgera Giffers: Roux; Bertolotti, Wieland; Gnägi, Schürch, Beck; Weibel, Dietrich; Ruffieux, Köstinger, Dazio; Hirschi, Kohler; Bapst, Wohlhauser, Feller.

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