Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Gläserner Patient» wird bald Realität

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Pflegefachpersonen sollen sich auf elektronischem Weg austauschen können, und Patientendossiers sollen elektronisch verarbeitet werden. Diese Forderungen formulierten die ehemaligen CVP-Grossräte Jean-Pierre Siggen und André Ackermann in einem Postulat an den Staatsrat, das nun von Elian Collaud (CVP, St-Aubin) und Jean-Pierre Doutaz (CVP, Epagny) übernommen worden ist.

Der Staatsrat schreibt in seiner Antwort, dass auch ihm der elektronische Datenaustausch zwischen Gesundheitsfachpersonen und Institutionen des Gesundheitswesens wichtig sei. Entsprechend empfiehlt er das Postulat zur Annahme. Er weist aber sogleich darauf hin, dass er die gesetzliche Frist für den Bericht nicht einhalten könne.

Wie der Staatsrat berichtet, wird nämlich derzeit ein Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier im eidgenössischen Parlament behandelt, dem die Gesundheitsdirektorenkonferenz Empfehlungen beifügt, und erst dann werden die Kantone Ausführungsbestimmungen erlassen.

Vielerorts umgesetzt

Im Kanton Freiburg sei das Projekt aber schon weit fortgeschritten, so der Staatsrat. Der elektronische Datenaustausch existiere bereits bei pharmazeutischen Dossiers; das Freiburger Spital und das Netzwerk für psychische Gesundheit verfügten genauso wie Pflegeheime und Arztpraxen bereits über elektronische Patientendossiers. Auch der Spitex-Verband hat diesen Schritt als Leistungsauftrag für 2014 erhalten. uh

Mehr zum Thema