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Gleich drei Freiburger feiern bei Gottérons Kantersieg ihre Torpremiere

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Gaétan Jobin schoss für Gottéron sein erstes Tor in der National League.
Keystone

Beim 9:3-Kantersieg von Gottéron am Dienstagabend in Rapperswil erzielten mit Gaétan Jobin, Jordann Bougro und dem 18-jährigen Junior Luca Gauch gleich drei Freiburger ihr erstes Tor in der National League.

Um es vorwegzunehmen: Die Wogen um David Aebischer, der zuletzt nur noch überzähliger Verteidiger war, werden sich wohl in den nächsten Tagen nicht so schnell glätten. Der Club meldete ihn gestern krank. Statt auf Aebischer setzte Trainer Christian Dubé auf die zwei 18-jährigen Stürmer Timotée Schaller und Luca Gauch, der gar drei Sekunden vor Ende zum Schlussresultat von 9:3 einnetzen konnte. «Es ist ein unbeschreibliches Gefühl», sagte der Sohn des früheren Gottéron-Stürmers Nicolas Gauch nach der Partie. «Ich habe das Vertrauen vom Trainer bekommen und konnte das am Ende zurückzahlen.» Mit Gaétan Jobin (1:0) und Jordann Bougro konnten gestern noch zwei weitere Freiburger ihr Torkonto in der National League eröffnen.

Die bissigen Drachen liessen bei den Lakers von Beginn an keine Zweifel über den späteren Sieger aufkommen. Rapperswil fehlte die Tiefe im Kader. An einem guten Tag kann es wohl zumindest zu Hause gegen alle Teams gewinnen, aber einen guten Tag hatten gestern eben die Freiburger, die vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuzig wie noch selten in dieser Saison ans Werk gingen. Dank dem klaren Sieg hat Freiburg in der Tabelle zum Zweiten Zürich aufgeschlossen, allerdings bei einem Spiel mehr. Ein weiterer Fakt hat sich bestätigt: In dieser Saison lässt Gottéron im Gegensatz zu anderen Spitzenteams in Spielen gegen schlechter klassierte Mannschaften kaum Punkte liegen.

Ein Startdrittel nach Mass

Erst kürzlich in Lugano kassierte Gottéron in letzter Sekunde das Tor zur Overtime-Niederlage, gestern schoss David Desharnais das 0:4 1,7 Sekunden vor Ende des ersten Drittels. Dieser Treffer war irgendwie symptomatisch für den Verlauf dieses ersten Abschnitts, in dem Freiburg fast alles gelang. Diesem vorentschiedenden Treffer war ein Bock von Roman Cervenka an der blauen Linie als letztem Mann vorausgegangen. Schon nach vier gespielten Minuten führten die Freiburger dank zwei schnellen Toren von Jobin und Yannick Herren 2:0 – beide Male sah Hüter Noël Bader nicht gut aus, er bekam gleich danach von seinem Coach Jeff Tomlinson eine kurze Denkpause verordnet. Von den Lakers kam zuerst eigentlich nur Gefahr bei seinen Überzahlspielen, aber gerade in diesen Situationen zeigte Reto Berra starke Paraden. Überhaupt liessen sich die Drachen die zwei Niederlagen vom Wochenende nicht anmerken. Kam dazu, dass ihnen Rapperswil im vierten Vergleich der zwei Teams (alles Heimsiege) mit einer undisziplinierten und defensiv schwachen Leistung entgegenkam.

Wer hat noch nicht, wer will noch mal?

Spiele zwischen Rapperswil und Freiburg sind oftmals torreich, auch deshalb, weil diese beiden Teams auch diese Saison ihre Stärken vorweg wieder in der Offensive und nicht vor ihrem eigenen Tor haben. Kaum zu glauben, nach 40 gespielten Minuten zeigte die Anzeigetafel ein Resultat von sage und schreibe 2:6 an. Dazu hatte Gottérons Goalie Berra bis zu diesem Zeitpunkt, als der Match längstens entschieden war, etwa ein gutes Dutzend Schüsse der St.  Galler abgewehrt. Der Heimclub kam übrigens erst zu seinen zwei Toren, als die Drachen offensichtlich Gas vom Pedal genommen hatten und Rapperswil im eigenen Drittel offenen Raum boten.

Davor hatten die Freiburger jedoch zwei herrliche Tore herauskombiniert. Vorweg das 0:5 von Chris Domenico im Überzahlspiel war wie aus dem Lehrbuch vorbereitet und abgeschlossen. Gerade in diesen Phasen bis zur Spielmitte zeigte das Team von Christian Dubé, was für ein Offensivpotenzial in ihm steckt – wenn es der Gegner wie diesmal das defensiv schwache Rapperswil zulässt. Dabei spielten die Gäste erneut nur mit drei Ausländern, dies fiel jedoch nicht ins Gewicht, weil beim Verlierer Spieler wie Roman Cervenka und Kevin Clark zusammen mit ihrer Hintermannschaft einen rabenschwarzen Tag einzogen, ganz zum Leidwesen ihres Trainers Jeff Tomlinson, der ja Ende Saison den Klub am Obersee verlassen muss.

Mottet Liga-Topskorer

Das letzte Drittel hätte man sich dann eigentlich ersparen können, weh tat man sich richtigerweise kaum mehr. Got­téron konnte dabei noch etwas für sein Torverhältnis tun, und die drei Tore der St.  Galler waren deshalb verdient, weil sie nie aufgaben und mit ihrem Offensivgeist doch viel zur Unterhaltung des wenig spannenden Spiels beitrugen. Einziger Wermutstropfen bei den Drachen war die Tatsache, dass Berra trotz einer tadellosen Leistung erneut nicht seinen ersten Saison-Shutout feiern konnte – aber dies wird die klare Nummer 1 sicher diesmal nicht besonders ärgern.

Freuen durfte sich derweil Killian Mottet. Dank einem Tor und einem Assist ist er mit 39 Punkten der neue Liga-Topskorer.

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