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OS Plaffeien: Wettbewerb für Erweiterung

Die Gebäude der OS Plaffeien sollen auf den gleichen Standard gebracht werden, wie ihn die drei übrigen OS-Zentren des Sensebezirks kennen. Für die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

Autor: Von ANTON JUNGO

Es ist der Gemeindeverband OS Sense, der für das OS-Zentrum in Plaffeien die Ausarbeitung einer Gesamtplanung verlangt hat. Der Verband sah in einer blossen Renovation, wie sie von der Regionalkommission der Sitzgemeinde (Plaffeien, Oberschrot, Zumholz, POZ) vorgeschlagen wurde, keine ideale Lösung. Er bewilligte im Gegenzug einen Planungskredit von 240 000 Franken. Sie würden in ihren Gemeinden den Vorschlag, die Bauten aus dem Jahre 1968 abzubrechen, niemals durchbringen, führten die Vertreter der Sitzgemeinde damals vor allem als Argument gegen den Antrag des Schulvorstandes an (vgl. FN vom 4. 11. 05) ins Feld.Der Wettbewerb für die Erweiterung des OS-Zentrums von Plaffeien wurde im gestrigen Amtsblatt ausgeschrieben. In den Wettbewerbsunterlagen werden für die Erweiterung folgende Ziele formuliert:l die in vielerlei Hinsicht sanierungsbedürftigen Gebäude der ersten Bauetappe von 1968 ersetzen und die Raumgrössen den heutigen Erfordernissen anpassen;l die ökologischen Anforderungen besser erfüllen;l fehlende Räume ergänzen, darunter vor allem zwei Turnhallen und eine Aula. Beide sollen auch von der Öffentlichkeit benützt werden können;l im Innern eine betriebliche Rationalisierung schaffen, welche infolge mangelnder Gesamtkonzeption der bisherigen Etappen fehlt. Das OS-Zentrum Plaffeien wurde in drei Etappen 1968, 1980 und 1997 gebaut und erweitert;l einen aussenräumlichen Zusammenhang schaffen, welcher durch die Verschachtelung der bisherigen Etappen beeinträchtigt ist.In den Wettbewerbsunterlagen ist ausdrücklich vorgesehen, dass sowohl das Schulgebäude wie auch die Turnhalle aus dem Jahre 1968 zum Abbruch vorgesehen sind. Ursprünglich war geplant, die bestehenden Gebäude zu sanieren. In der Turnhalle sollte dabei die Aula untergebracht werden. «Studien haben ergeben, dass eine Sanierung nur Teile der Mängel beheben kann und daher, verglichen mit dem, was ein Abbruch und Ersatz zugleich lösen kann, nicht kostengünstiger zu stehen kommt», heisst es dazu.Von den Wettbewerbsteilnehmern wird verlangt, dass sie das Projekt so planen, damit während Abbruch und Neubau der Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann. Es wird auch verlangt, dass mit dem vorhandenen Grundstück sparsam umgegangen wird. «Die Anlage steht mit dem Dorfzentrum in unmittelbarer Beziehung, und dieser Standortvorteil soll beibehalten werden», wird weiter verlangt.Teilnahmeberechtigt sind Architekten aus der Schweiz und aus jenen Ländern, welche die Gatt/WTO-Abkommen über das öffentliche Beschaffungswesen unterzeichnet haben. Die Preissumme beträgt 115 000 Franken. Mindestens 80 Prozent davon stehen für Preise zur Verfügung. Es werden fünf bis sieben Preise vergeben.Wie es in den Wettbewerbsunterlagen heisst, beabsichtigt die Auftraggeberin (die Sitzgemeinde POZ), die Verfasserschaft des im ersten Rang platzierten Projekts mit der Planung und Ausführung der vorgesehenen Arbeiten zu beauftragen. Vorbehalten bleibe die Zustimmung zur Realisierung und Finanzierung durch die zuständigen öffentlichen Instanzen.Der Wettbewerb läuft bis zum 21. Mai 2007. Die Planungsarbeiten sollen im Herbst 2007 aufgenommen werden.

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