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Globale Lösung zur Sanierung

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Gottéron-Präsident Laurent Schneuwly zur finanziellen Lage

Autor: Mit LAURENT SCHNEUWLY sprach FRANK STETTLER

Laurent Schneuwly, morgen Freitag beginnt die NLA-Meisterschaft. Ist die Saison 2006/07 für Gottéron finanziell gesichert?

In Anbetracht der Arbeit, die der Club in den vergangenen Wochen und Monaten geleistet hat, bin ich in meinem Innersten davon überzeugt, dass Gottéron auch zukünftig in der Nationalliga A spielen wird.

Die Generalversammlung des Clubs hat noch immer nicht stattgefunden. Welches sind die Gründe für diese Verzögerung?

Wir arbeiten zurzeit daran, mit verschiedenen Partnern (Red.: in erster Linie mit der Freiburger Kantonalbank) eine globale Lösung zu finden, welche den Verein finanziell saniert. Das Defizit, welches wir an der Generalversammlung bekannt geben werden, hängt von diversen Faktoren ab. Erstens: Um wie viel können wir das Aktienkapital neben den 1,2 Millionen Franken, die wir bis zum 30. April einnahmen, noch erhöhen? Zweitens: Wie hoch sind die Amortisationen der Spieler-Lizenzen. Diese Arbeit nimmt viel Zeit in Anspruch. Und drittens: Wie hoch ist das budgetierte Defizit für die kommende Saison. Ich bin mir sicher, dass wir Ende des Monats eine Lösung präsentieren werden können, so dass die Generalversammlung Mitte Oktober stattfinden sollte.

Man spricht von einem operativen Verlust von zwei Millionen Franken für die Saison 2005/06.

Zu Zahlen äussere ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht, erst an der GV. Dies ist ein globales Defizit, vieles hängt von den Amortisationen ab.

Wie sieht die aktuelle Arbeit des Verwaltungsrates aus?

Seit dem Sommer suchen wir nach Möglichkeiten, um die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Ausserdem geht es darum, das Defizit für die Saison 2006/07 klein zu halten. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass heuer letztmals mit fünf Ausländern gespielt wird. In Zukunft sparen wir so eine halbe Million. Ausserdem suchen wir nach neuen Einnahmequellen.

Auf welchem Weg wollen Sie denn zusätzliches Geld generieren?

Bis anhin hatten wir fünf Logen. Neu sollen vier weitere hinzukommen. Davon sind bereits zwei vergeben. Zudem endet der Pachtvertrag der Familie Zurkinden für die Buvetten im Stadion St. Leonhard im April 2007. Wir prüfen nun zusammen mit der Stadt Freiburg, zu welchen Konditionen wir dieses Geschäft übernehmen können.

Eine Grundsatzfrage zum Schluss: Kann sich Freiburg überhaupt einen Club in der NLA leisten?

Davon bin ich voll überzeugt, wenn wir mit einem Budget von sieben Millionen Franken arbeiten können. Dafür muss die Zahl der Ausländer aber auf vier begrenzt bleiben.

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