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Globalisierung hat Folgen

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Untertitel: Qualifizierte Arbeitsplätze wandern ab

Die Freiburger Regierung hat soeben auf eine Anfrage des SVP-Grossrats Bruno Tenner geantwortet. Dieser reagierte auf eine Studie der Credit Suisse, die zum Schluss gekommen war, dass Freiburg zusammen mit den Kantonen Wallis und Jura – im Vergleich zum Schweizer Mittel – einen unterdurchschnittlichen Ausbildungsstand aufweist.

Junge Freiburger gut ausgebildet

In seiner Antwort gibt der Staatsrat zu verstehen, dass die Credit-Suisse-Studie von hoch qualifizierten Arbeitskräften spricht, sofern diese ein Hochschul- oder ähnliches Studium absolviert haben. Solche Arbeitskräfte hätten sich vor allem in den Wohngebieten am Rande der grossen Städte niedergelassen. Auch in den Städten sei die Quote höher. Dort leben laut Studie aber oftmals auch die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsschichten. «Im Allgemeinen steht diese Situation in keinem Zusammenhang mit der Unterrichtsqualität und lässt sich auch in Freiburg beobachten», fügt der Staatsrat bei.

«Im Vergleich zur übrigen Schweiz verfügen die jungen Freiburgerinnen und Freiburger über ein gutes Ausbildungsniveau. Der Anteil der Studierenden, die sich in einer Uni oder Fachhochschule einschreiben und das Studium mit einem Diplom abschliessen, ist mit dem Schweizer Durchschnitt vergleichbar», fährt der Staatsrat fort. Wenn nun Freiburg durchschnittlich weniger hoch qualifizierte Arbeitskräfte als andere Kantone aufweist, so ist dies laut Staatsrat auf die Tatsache zurückzuführen, dass im Rahmen der Globalisierung in den 90er-Jahren zahlreiche Arbeitsplätze in die Wirtschaftszentren Lausanne, Genf, Bern und Zürich abgewandert sind. Besonders betroffen sei der Banken-, Versicherungs- und Beratungssektor.
Um auf dieses Phänomen zu reagieren, hat der Staatsrat ab Ende der 90er-Jahre seine Politik auf die Förderung von Tätigkeiten mit hoher Wertschöpfung konzentriert, wie er betont. «Das neue Gesetz über die Wirtschaftsförderung, das 1996 in Kraft trat, verlieh der Wirtschaftsförderung grösseren Handlungsspielraum und mehr Flexibilität.»

Noch Aufholbedarf

Laut Staatsrat haben sich die besonderen Anstrengungen auch bezahlt gemacht. So habe sich zwischen 1998 und 2001 der Industriesektor besonders stark entwickelt. Die zunehmenden Einnahmen aus der Besteuerung der Unternehmen und die vergleichsweise tiefe Arbeitslosenquote gegenüber der übrigen Schweiz seien weitere positive Zeichen.

«Diese Resultate dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Kanton Freiburg in den Branchen mit hoher Wertschöpfung noch Aufholbedarf hat», führt der Staatsrat aus und erinnert daran, dass die Schaffung entsprechender Arbeitsplätze ein Ziel der Legislaturperiode 2002-2006 sei. Er werde dem Grossen Rat demnächst einen Bericht über seine Strategie vorlegen, mit der er dieses Ziel zu erreichen beabsichtige.

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