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Glockenstuhl wird erneuert

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Freiburg Am vergangenen Montag wurden die beiden Glocken, die Marien- und die Katharinenglocke, im dritten Stock des Kathedralenturms abgehängt. Dies, um die Restaurierung der Tragstruktur und die Erneuerung der Glockenjoche, insbesondere die Auswechslung des Stahljoches an der Katharinenglocke, zu ermöglichen, wie der zuständige Architekt Stanislas Rück mitteilt. Gleichzeitig würden alle mechanischen Komponenten sowie die Antriebe einer gründlichen Revision unterzogen. Die Klöppel und die Schlaghammer, die im Laufe der Zeit zu hart geworden seien, würden ebenfalls ausgewechselt.

Holz vier Jahre lang getrocknet

Schon 2005 wurde das für die Holzjoche zu verwendende Eichenholz gekauft und getrocknet. Nach einer Trocknungszeit von vier Jahren können die vorgeschnittenen Kanthölzer nun weiter verarbeitet werden.

Die Restaurierungsarbeiten werden sich bis ins Jahr 2011 hinziehen. Nächstes Jahr steht der obere Glockenstuhl mit insgesamt neun weiteren Glocken auf dem Programm. Zum Abschluss sollen dann beide Glockenstuben für die Besucher zugänglich gemacht werden, die die 360 Stufen des Turms in Angriff zu nehmen wagen.

Stiftung macht es möglich

Die Arbeiten finden im Rahmen der Gesamtrestaurierung der Glockenstühle statt, welche die Stiftung für die Erhaltung der Kathedrale Sankt Nikolaus im Jahre 2005 lanciert hatte. Sie werden gemeinsam mit dem Kanton Freiburg und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Diensten ausgeführt. Seit ihrer Gründung im Jahre 1983 hat die Stiftung bereits mehrere wichtige Projekte mitgetragen, insbesondere die Dauerausstellung der Objekte des Domschatzes im ersten Stock des Turms in den 80er Jahren, sowie die Publikation der ersten grossen Monographie zur Kathedrale Sankt Nikolaus im Jahre 2007. rsa

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