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Glückloser SCD fällt unter den Strich

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Autor: edgar fahrni

Offensichtlich waren die Düdinger nicht ganz wach in die Partie gestiegen, denn in den ersten zwanzig Minuten spielten nur die Gäste aus dem Wallis. Sie installierten sich praktisch vor dem Tor von Cedric Zimmermann. So gelang es Pascal Derivaz, der steil eingesetzt wurde, die schlecht stehende Defensive auszuhebeln und die Walliser in Führung zu bringen.

Starker Auftritt nach der Pause

In der 21. Minute hatte Schneuwly die erste Chance für die Düdinger, welche in der Folge die Partie auszugleichen vermochten. In der 34. Minute scheiterte Stulz mit seinem Solo über das halbe Spielfeld nur knapp, und fünf Minuten später vergab Hyseni eine präzise Flanke von Schneuwly unglücklich. Die erste Halbzeit war aber vor allem gezeichnet durch eine Häufung von Fehlpässen der Düdinger.

Ganz offensichtlich hat Trainer Martin Weber in der Pause die richtigen Worte gefunden, denn der SC Düdingen war in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu erkennen. Das Team spielte nun viel entschlossener, entfaltete starken Druck und die Gäste kamen praktisch kaum mehr vor das Gehäuse von Torhüter Zimmermann.

Die Chancen häuften sich entsprechend schlagartig, aber auch das Unverständnis für das fortdauernde Versagen der Angreifer. So hatte Pechoucek eine Topchance in der 64. Minute, aber sein präziser Torschuss war zu schwach, so dass Martigny-Hüter Zingg noch Zeit hatte, um in die Ecke zu tauchen. Sechs Minuten später wurde der durchgebrochene Schneuwly wegen angeblichem Offside zurückgepfiffen, und weitere sieben Minuten später hatten die Düdinger gleich drei Topchancen. Die Zuspiele vor dem Tor wurden aber alle verstolpert, und dies jeweils nur zwei Meter vor dem völlig offenen Tor. Torhüter Jacques Zingg, der Baumeister des Martigny-Sieges, wäre hier geschlagen gewesen.

Martin Weber sauer

In der Schlussphase warfen die Einheimischen alles nach vorne, doch zu mehr als einem Lattenköpfler von Hyseni (87.) und zwei knapp verzogenen Scharfschüssen von Schneuwly (92. und 94.) reichte es nicht mehr.

Trainer Martin Weber konnte die Niederlage nur schwer verdauen: «Da haben wir ab der 40. Minute nur noch auf ein Tor gespielt, Martigny war total abgemeldet, einen Treffer brachten wir aber nicht zustande. Unser Aufwand war gross, der Ertrag aber nicht. Der letzte und entscheidende Pass kam leider nie an. Hadorn und Cheminade haben unserem Spiel heute enorm gefehlt. Martigny hatte nur eine einzige Chance, und das reichte für drei Punkte, so ungerecht kann Fussball sein.»

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