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Gnomen feiern ihren 10. Geburtstag

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Autor: Lukas Schwab

Seit zehn Jahren regt der Gnomengarten von Jürg U. Ernst die Besucher zum Staunen, Schmunzeln, Nachdenken und Rätseln an. Hinter jeder der zahlreichen Gnomen aus Beton, die im idyllischen Garten hausen, stecken fantasievolle Geschichten, die Ernst auf seinen Rundgängen gerne weitergibt. Im Rückblick staunt Ernst selber, was aus dem Gnomengarten geworden ist. «Für mich ist es fast ein Wunder.» Es habe ihn selber überrascht, dass die grundlegende Schrägheit seiner Welt ein solches Interesse hervorgerufen habe.

Die Fantasie geht Ernst auch nach zehn Jahren nicht aus. «Der Garten ist noch lange nicht vollständig», erklärt er. Mit Nessie, das wegen der ständigen Beobachtung aus Loch Ness nach Schwarzenburg geflohen ist, und der Helvetia befinden sich zwei grosse neue Bewohner im Bau. Diese beiden will Ernst in den kommenden Jahren vollenden. «Wenn eines Tages alles fertig ist, gibt es ein Gnomengartenbuch.» Damit soll der Gnomengarten auch über das Ende des Gnomenvaters hinaus weiterleben.

Miniaturwelten entdecken

Neues gibt es aber bereits dieses Jahr: «Der Panoptikumraum ist endlich fertig», sagt Ernst. In diesem unterirdischen Raum können die Besucher durch Löcher in Miniaturwelten blicken und herausfinden, was hinter den Namen «Madame», «S’Ensegeischtli», «Höhlilöi», «Über em Bärg» und «Ei, ei, ei» der Miniaturwelten steckt. Gleich daneben entsteht eine Ahnengalerie, deren erster Vertreter Mona Lisas Gatte ist. «Ich nehme gerne die Kunstwelt auf die Schippe», sagt Ernst.

An der Saisoneröffnung vom 5. Juni hält Ruedi Flückiger, Gemeindepräsident von Wahlern und Nachbar des Gnomengartens, die Jubiläumsansprache. Anschliessend findet die Vernissage zur Kunstausstellung im Atelier des Gnomengartens statt. Die Ausstellung zeigt Bilder von Peter Aeschbacher, Hans-Ulrich Ernst, Jean Ernest Haldi, Irene Marzano, Heinz Pfuschi und Fritz Steffen und steht den Besuchern des Gnomengartens während der ganzen Saison 2010 offen.

Gnomengarten, Schwarzenburg. Eröffnung: Sa., 5. Juni, ab 14 Uhr. Infos unter: www.gnomengarten.ch

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