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Goalie Caron führte Gottéron zum Sieg

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Autor: Kurt Ming

4821 Fans sahen gestern Abend im St. Leonhard 60 Minuten rassiges und intensives Hockey zwischen zwei gleichwertigen Teams. Am Schluss gingen die Drachen mit 4:1 als verdiente Sieger vom Eis. Sie hatten für einmal aus ihren Chancen mehr gemacht als die Genfer, die vor allem in der Startphase immer wieder am glänzend disponierten Caron scheiterten. Der offensichtlich wieder fitte Kanadier machte im Endeffekt den Unterschied aus. Seine zwei «Big Saves» gegen Conz und Savary gehörten zu den Höhenpunkten dieses TV-Spiels.

Genfer verpassen es, Tore zu schiessen

Die Entscheidung in diesem Krimi fiel zur Spielmitte. Kurz nachdem der Gast zwei Hundertprozentige vergaben hatte, traf Freiburgs Back Alain Reist im Spiel vier gegen vier mit einem abgelenkten Weitschuss von der blauen Linie zum vorentscheidenden 2:1. Mit diesem Vorsprung im Rücken konnte Freiburg im letzten Drittel auf Konter spielen, und zwei davon schloss die offensive Linie mit Sprunger, Bykow und Plüss erfolgreich ab. Schade, dass sich Servette und sein Coach Chris McSorley in den Schlussminuten einmal mehr als schlechte Verlierer zeigten. Bykow musste nach dem vierten Tor mit einer Gesichtsverletzung vorzeitig in die Kabinen, Schiri Roli Stalder hatte die Aktion des Genfer nicht mitbekommen. Am schlussendlich klaren Verdikt, das wohl um das eine Tor zu hoch ausfiel, änderte dies jedoch kaum mehr etwas.

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Nicht erst seit dieser Saison gehts in den Derbys zwischen Gottéron und Servette nicht nur um drei Punkte, sondern auch um viel Prestige. Und vor allem die Genfer Adler werden von ihrem Coach auf diese Spiele richtiggehend heiss gemacht. Der Gast startete dann auch wie die Feuerwehr in dieses Dienstagsspiel und hätte aufgrund der Chancen eine Führung auch verdient. Gerade in dieser Phase zeigte Caron dann aber, warum er zusammen mit Sulander wohl immer noch zu den besten Keepern des Landes gehört. Gleich nach dem ersten Ansturm konnte der HCF reagieren und seinerseits durch Mike Knöpfli in Führung gehen. Die Abwehr um Recke Goran Bezina, sein Bruder Toni sass auf der Pressetribüne, schaute dabei tatenlos zu. Jungkeeper Benjamin Conz (17) musste sich in dieser Szene wie ein von der Dorfgemeinde alleine gelassener Pfarrer vorgekommen sein. Erst nach 29 Minuten konnten Servette dann ausgleichen. Als Snell ohne Stock herumirrte, fand Conz’ Schuss via Rücken von Caron den Weg ins Tor. Damit konnte bei Spielmitte nochmals alles bei Null beginnen, mit dem Unterschied, dass der Gast bis zum Ausgleich mehr für das Resultat tun musste.

Gottérons bessere Chancenauswertung

In der zweiten Spielhälfte entschied dann die bessere Chancenauswertung endlich einmal für die Drachen, die ihre Konter gradliniger und erfolgreicher abschliessen konnten. Und spätestens nach Plüss’ Powerplaytor mussten die Calvinstädter hinten noch vermehrt öffnen. McSorley gab in einem Time-out seinen Boys nochmals letzte Anweisungen für den Endspurt, am Resultat änderte sich jedoch nichts mehr. Mit vier kompletten Blöcken ging der Sieger dieses Mal das horrende Tempo der Genfer bis zum Schluss problemlos mit. Und immer wenn man in 60 Minuten nur ein Törchen kassiert, gibts meisten Punkte. Dies war ja am Sonntag gegen Kloten noch anders. Nach zwei Heimniederlagen konnten die Pelletierboys zur Freude ihrer Fans den ersten Heimsieg im neuen Jahr feiern.

Gil Montandon überzählig

Unglaublich, aber wahr, Gil Montandon (43) war gestern wohl zum ersten Mal in seiner Karriere überzählig. Nach seinen durchzogenen Leistungen am Weekend und dank Vollbestand im Angreifersektor reichte es für den Oldie diesmal nicht ins Aufgebot. Wer den Vollprofi kennt, weiss nur allzu gut, dass dieser alles daran setzen wird, schon am Freitag in Ambri wieder ins Team zurückzukehren. Das Resultat gab dem Coach für diese harte Massnahme recht. Hinten kehrte Seydoux nach seiner «Zwangspause» gegen Kloten seinerseits in die achtköpfige Abwehr zurück, dem Klotener unterlief Mitte des Spiels erneut einen Konzentrationslapsus, allerdings ohne Folgen. Nicht auf Touren kamen an diesem Abend die sieben ausländischen Feldspieler, die kein einziges der sieben Tore erzielen konnten. Spricht dies nun gegen die Söldner oder für die jungen Schweizer Skorer? Noch am Rande sei erwähnt, dass sich die Streithähne Déruns, Heins und Co. diesmal bis auf wenige Ausnahmen gebührlich aus dem Wege gingen.

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