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Goalie Caron hielt dem Ansturm stand

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Eishockey – Gottéron kehrt gegen Lugano zum Siegen zurück

Autor: Von KURT MING

Gerade zur rechten Zeit hat Freiburg gegen den mehrfachen Schweizer Meister die Siegeskurve wieder erwischt. Ein Blitzstart mit zwei Treffern brachte den HCF auf die Siegesstrasse. Danach hatte der Gast nicht nur mehr vom Spiel, sondern schoss sogar doppelt so viel aufs Tor als sein Gegner. Einmal mehr konnten allerdings die Freiburger auf ihren überragenden Goalie Caron zählen, der sich in grosser Form präsentierte und seinen Kasten bis zum Schluss rein hielt. Bis vor einigen Monaten sprach man im Zusammenhang mit den Tessinern noch vom «Grande Lugano». In ihrer momentanen Form sind die Südschweizer jedoch alles andere als grande. Spätestens seit dem Abgang von Hentunen in die russische Liga kochen auch Luganos ausländische Stürmer, wie jene des HCF, nur noch mit gewöhnlichem Wasser. Man muss in der gemeinsamen Geschichte der beiden NLA-Clubs jedoch weit zurückblicken, bis man auf eine Partie ohne Ausländerskorerpunkte stösst. Zuletzt stellte jeweils Lugano in solchen seltenen Fällen immer die besseren Schweizer Schützen, diesmal ging Gottéron auch in dieser Sparte als Sieger vom Eis. Am Schluss war der Sieg des Pelletier-Teams aufgrund der Spielanteile sicher glücklich. Mit viel Einsatzwillen und einem starken defensiven Konzept knüpfte man an diesem Dienstagabend an das erfolgreiche Siegesrezept der ersten Qualirunde an.

Pelletiers Sturmumstellungen

Freiburgs Coach Pelletier wechselte nach den letzten Spielen, wo man offensiv nicht mehr auf Touren kam, seine ersten drei Sturmreihen aus. Botter und Neuenschwander bildeten mit Chouinard einen erfolgreichen Defensivsturm gegen Luganos Paradelinie mit Murray, Wilson und Jeannin. Bykow erreichte zusammen mit Laaksonen ebenfalls eine 0:0-Bilanz, und die beiden anderen Freiburger Formationen gingen sogar mit einem Plustreffer vom Eis. An der Seite von Sprunger und Plüss blühte «Oldie» Montandon plötzlich wieder auf, und der vierte Block schoss nach fünf Minuten unter gütiger Mithilfe von Lugano-Gaolie Simon Züger sein erstes Saisontor zum 2:0. Dass dieser Treffer von Christian Bielmann (20) auch schon dem Schlussresultat entsprach, dachte wohl zu diesem Zeitpunkt niemand. Klar stand danach in einigen wichtigen Spielsituationen dem Heimclub auch das Glück des Tüchtigen zur Seite, aber insgesamt hatte der HCF das Geschehen auf dem Eis mehr oder weniger gut im Griff. Die beste Kontermöglichkeit von Laaksonen landete fünf Minuten vor Schluss an Zürgers Torgestänge; der Gästegoalie hatte sich nach dem schwachen Start wie seine Vorderleute steigern können.

Nervöse Tessiner

Die Schlussphase im St. Leonhard hatte es dann noch in sich: Minutenlang schnürte Lugano die Freiburger in ihrem Drittel ein, ohne aber den Anschlusstreffer erzielen zu können. Dass bei einigen Tessinern die Nerven mit zunehmender Spieldauer blank lagen, zeigten zwei Spielszenen: Zuerst kassierte Naticaptain Sandy Jeannin für Reklamieren eine Zehnminutenstrafe, und ein wenig später griff der Ex-Freiburger Wirz nach einem Gerangel vor dem Gottéron-Tor an die Gurgel von Goldhelm Sprunger. Nach einem Time-out zwei Minuten vor Schluss nahm Zanetta seinen Keeper vom Eis und versuchte sekundenlang ungestraft sogar mit 7 Feldspielern (!) gegen nur noch vier Gäste endlich das 2:1 zu erzielen. Ohne Erfolg; Caron stand wie eine Wand, was seinem Trainer nach dem Match zurecht zur Aussage bewog, sein Keeper sei an diesem Abend für sein Team die defensive Lebensversicherung gewesen.

Gottéron wartet auf Natipause

Dieser glückliche 2:0-Sieg gegen Lugano bringt wieder etwas Ruhe ins Team von Präsident Daniel Baudin, der sich nach dem Spiel sichtlich erleichtert in die Spielerkabine begab, um seinen Spielern zu gratulieren. Für Trainer Serge Pelletier wirkten die beiden frühen Tore wie ein Befreiungsschlag nach den letzten Niederlagen: «Danach glaubte meine Mannschaft wieder an ihre Möglichkeiten. Mit viel Einsatz und einem starken Goalie brachten wir den Sieg trotz den vielen Chancen der Luganesi sicher über die Distanz.» Der Frankokanadier sehnt sich jetzt schon nach der Länderspielpause in der nächsten Woche, da einige Spieler angeschlagen und/oder ausgelaugt sind. Zuvor bestreiten die Freiburger am Samstag allerdings noch das schwere Auswärtsspiel in Kloten – ein weiterer Strichkampf. Lugano seinerseits geht harten Zeiten entgegen; das Derby am Freitag gegen Ambri geht erstmals mit zwei Teams unter dem Strich über die Bühne. Wie sich die Zeiten doch auch im Eishockeysport schnell ändern können …

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