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Gold für Niggli und Hubmann

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Schweizer Team-OL-Meisterschaft in Domdidier

Jedes Jahr zum Abschluss der OL-Saison findet die Schweizer Team-Orientierungslaufmeisterschaft statt. Gestartet wird jeweils in Dreierteams, wobei die drei Läufer die Strecke mehr oder weniger beliebig unter sich aufteilen können. Lediglich an zwei bis drei Posten müssen sie alle drei zusammen erscheinen. Dieser Modus lässt einiges an taktischem Spielraum offen für die Teams, hat aber auch seine Tücken, da Teilstrecken schlecht geplant oder ungenügend abgesprochen sein können, oder sich zwei Läufer sogar verpassen können.

Taktik des Laufteams entscheidend

Keine solchen Probleme hatte das Team um Multi-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder, die zusammen mit ihrer Schwester Cornelia Luder und mit Franziska Wolleb startete. Entsprechend der läuferischen Überlegenheit von Niggli-Luder lief sie die langen Teilstrecken, während die anderen beiden sie auf den kurzen Zwischenstrecken entlasten konnen. Mit dieser Taktik sicherten sich die Hindelbanker Frauen trotz einiger kleiner Fehler den Sieg, vor dem Team um Martina Fritschy. Zusammen mit Sabine Hauswirth und Beatrice Aeschlimann war sie dank guter Planung lange Zeit sogar in Führung und verpasste am Schluss wohl nur wegen der läuferischen Überlegenheit von Simone Niggli die Goldmedaille um gut eine Minute. Für Martina Fritschy bedeutete dieser Lauf zugleich das Ende ihrer Karriere, sie hatte diesen Herbst ihren Rücktritt vom Elitesport bekannt gegeben.Knapper war es bei den Herren. Daniel Hubmanns Familienteam mit seinen Brüdern Beat (20 Jahre) und Martin (18 Jahre!) und das Team um den amtierenden Weltmeister Matthias Merz mit seinem Bruder Jonas und Hubert Klauser lieferten sich während der ganzen 20 km langen Strecke ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das am Schluss die Hubmanns mit 22 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnten. Ihre Taktik bestand aus häufigen Übergaben mit kurzen Teilstrecken für die einzelnen Läufer. Dank mehrheitlich sauberer Kartenarbeit (der einzige Fehler unterlief ausgerechnet Teamleader Daniel Hubmann) holten sie sich diesen Titel.

Térence Risse wieder auf dem Podest

Aus Freiburger Sicht gelang einmal mehr dem 14-jährigen Nachwuchsläufer Térence Risse zusammen mit seinen langjährigen Teampartnern aus Neuenburg, Yannick Chautems und Alexandre Lebet, eine super Leistung. Wegen eines unglücklichen Fehlers beim 14. Posten, der sie dreieinhalb Minuten kostete, verloren sie ihre klare Führung und kamen am Schluss mit 30 Sekunden Rückstand als Dritte ins Ziel. Risse holte sich damit dieses Jahr an sämtlichen Schweizer Meisterschaften eine Medaille: Gold auf der Sprint- und der Langdistanz, Silber auf der Mitteldistanz und noch einmal Gold mit den gleichen Partnern an der Staffelmeisterschaft. hpz

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