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Gottéron auswärts endlich erfolgreich?

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Gottéron auswärts endlich erfolgreich?

Eishockey – Heute Abend zweites Spiel im Playout-Final in Lausanne

Gottéron nimmt heute Abend in der Eishalle in Malley den vierten Anlauf, endlich im diesjährigen Playout einmal auf fremdem Eis zu siegen. Das Dienstagspiel hat aufgezeigt, dass zwischen den beiden Romands fast alles möglich ist. Diesmal spricht allerdings der Heimvorteil für die Waadtländer.

Von KURT MING

Sowohl bei Gottéron als auch bei Lausanne scheinen nach der schwachen Saison und den frustrierenden Playout-Partien gegen Langnau und Kloten die Nerven blank zu liegen. Anders ist die penible Vorstellung der beiden Teams am Dienstag im St. Leonhard nicht zu erklären. Zumindest für die Freiburger stimmte am Ende wenigstens das Resultat. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte man das Tabellenschlusslicht der NLA auf dem Eis bezwingen. Eigentlich sollte dieser erknorzte Sieg den Spielern von Präsident Laurent Schneuwly für die kommenden Aufgaben Mut und Zuversicht geben. Aber schon gegen die SCL Tigers lag die Mannschaft von Trainer McParland mit 1:0 in der Serie vorne und verlor dann in Folge vier von fünf Spielen. Der HC Lausanne ist zum Glück von einem viel kleineren Kaliber, als es die Emmentaler waren.

Bei Gottéron-Trainer Mike McParland kam nach dem 5:4-Erfolg seiner Mannschaft keine allzu grosse Freude auf. Dem Kanadier war nicht entgangen, dass diesem Erfolg seiner Truppe weniger die eigene Stärke als vielmehr die zum Teil unglaublichen Schnitzer des Gegners zu Grunde lagen: «Wir machen in wichtigen Phasen des Spiels immer noch viel zu dumme Fehler und bringen uns so immer wieder in Schwierigkeiten. Statt nach einem 2:0 den Sieg locker heimzufahren, brachten wir den Gegner mit Blackouts wieder ins Spiel zurück.»

Dabei dachte Mike McParland vor allem an den x-ten Shorthander in den vergangenen Wochen, den seine wenig sattelfeste Abwehr einkassieren musste. Patrick Howald führt dies vorab auf die mangelnde Cleverness und die fehlende Routine vieler seiner jungen Mitspieler im Team zurück. Die Marschroute für das heutige Spiel in Lausanne ist für Mike McParland klar und deutlich: «Das Ziel darf diesmal nur Sieg heissen. Jetzt müssen wir endlich auch einmal auswärts eine reife Mannschaftsleistung zeigen.»

Änderungen im Team wird es keine geben. Mark Mowers, der inzwischen Vater geworden ist, wird frühestens am Samstag in der Schweiz zurückerwartet, und Assistenztrainer Hodgson kuriert noch seine Infektion am Finger aus. Für den überzähligen Lintner spielt wiederum Aushilfscenter Shantz.

Spielbeginn: Eishalle Malley 19.45 Uhr.
Sheehan: «Haben Reserven»

Bei Lausanne wird mit Sicherheit Goalie Reto Schürch den in Freiburg unglücklich spielenden Thomas Beger schon von Beginn weg ersetzen. Dazu kommt der Heimvorteil, dank dem Trainer Stewart nun selber die eigenen Linien so einsetzen kann, wie dies am Dienstag McParland machte. Vorab vom starken Ausländer-Trio Landry/Tuomainen/Roach erwartet man in Kreisen der Waadtländer noch eine Steigerung. «Aber ganz allgemein haben wir noch Reserven», gab sich Assistenztrainer Gary Sheehan nach der unglücklichen Startniederlage optimistisch für den weiteren Verlauf dieser Serie (best of 7). Und auch für Gottérons Howald, der sich gerne mit weiteren guten Leistungen vom Spitzensport verabschieden würde, beginnt diesmal alles wieder bei null. Eines ist sicher: Auch die nächsten Derbys in dieser Nervenschlacht werden von den Torhüterleistungen, der Tagesform der Schlüsselspieler und nicht zuletzt vom Start des Spiels massgebend beeinflusst werden. Und in dieser Hinsicht gibt es bei den Freiburger gegenüber dem letzten Auswärtsauftritt in Langnau ebenfalls noch ein grosses Steigerungspotenzial. mi

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