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Gottéron beendet Auswärtsmisere

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Autor: Kurt Ming

Jede Serie hat bekanntlich ein Ende: Zuletzt hatte Langnau sechs Mal in Folge gewonnen und sich damit fast endgültig die Playoff-Berechtigung erkämpft, während auf der anderen Seite die Freiburger seit Wochen auf einen Erfolg in einem fremden Stadion warteten. Diesmal holten sich die Drachen mit einer beherzten Leistung die drei Punkte und haben damit den Abstand zu den Tigers auf sieben Punkte reduziert.

Dabei war die Ausgangslage für die Gäste alles andere als günstig: Mit Aubin, Melin und Bykow fehlten drei wichtige Stürmer beim Kick-off in der vollen Ilfishalle. Das Duo Sprunger/Jeannin füllte die Lücke jedoch mit einer tollen Leistung aus und gehörte nebst einer starken Defensive zu den Stützen des Siegers. Hinzu kam, dass Cristobal Huet sich ebenfalls steigern konnte und das heisse Duell gegen Jungnatihüter Conz klar für sich entschied.

Wieder Zweitorevorsprung aus der Hand gegeben

Nach zwei Dritteln stand es in diesem «Käse»-Derby 3:3 unentschieden. Gottéron hatte ein weiteres Mal in dieser Saison einen Zweitorevorsprung etwas leichtfertig aus der Hand gegeben. Sprunger zweimal (einmal mittels Penalty) und Jeannin hatten den HCF bis zur 24. Minute auf 3:1 in Führung geschossen. Dann aber leistete man sich hinten wieder ein paar Undiszipliniertheiten, die Schiri Reiber in seiner bekannten Manier sofort brutal bestrafte. Die Berner nutzten diese Überzahlspiele schnell zum Ausgleich. Vorab ihre vier Ausländer setzten sich im Powerplay immer wieder in Szene.

Ab Spielmitte bekamen die Freiburger den Match jedoch wieder besser in den Griff und setzten gegen die hinten nicht immer sattelfest stehenden Emmentaler Konter um Konter, ohne dabei allerdings zu reüssieren. Aber auch der Heimklub hatte noch die eine oder andere Chance, die Huet mit guten Paraden zunichte machte. Trainer Pelletier war dann nach dem Match vorab mit dieser spielentscheidenden Phase zufrieden: «Nach dem 3:3 behielten wir die Nerven und kamen selber wieder ins Spiel zurück. Danach machten wir als Auswärtsklub fast ein perfektes Spiel.»

Entscheidung im letzten Drittel

So musste die Entscheidung in diesem einmal mehr umkämpften und ausgeglichenen Match im Schlussdrittel fallen. Zuerst hatten die SCL Tigers eher die besseren Möglichkeiten, das so wichtige vierte Tor fiel dann aber auf der anderen Seite. Bei einem schnellen Gegenstoss lenkte Leblanc ein Zuspiel vom neuen Goldhelm Julien Sprunger aus kurzer Distanz unhaltbar in die Maschen (46.).

Und nur vier Minuten später konnten die vielen mitgereisten Freiburger Fans sogar nochmals jubeln. Mark Mowers, der ja Anfang September in Langnau nach einem ungeahndeten Kopfcheck von Murphy für Monate ausgefallen war, revanchierte sich mit dem 5:3 auf sportliche Art und Weise. Damit war der Match natürlich gelaufen, auch wenn SCL-Coach John Fust bis zum Schluss seine vier Ausländer kaum mehr vom Feld nahm. Gottéron seinerseits begnügte sich damit, die Gefahr möglichst vom eigenen Tor wegzuhalten, und dies gelang dem verdienten Sieger ziemlich problemlos.

Kampf um Platz 5

Mit diesem etwas überraschenden Sieg in Langnau hat Freiburg vor dem heutigen Heimspiel gegen das gestern Abend spielfreie Davos nicht nur seinen sechsten Rang gegen Servette und Zürich verteidigt, sondern sogar den Kampf um Platz 5 wieder offener gestaltet.

Den Tigers fehlen zehn Runden vor Schluss theoretisch immer noch ein Zähler zur definitiven Play-off-Qualifikation, aber beim Überraschungsteam der Saison herrscht auch auf den Rängen schon Play-off-Stimmung. Bei Gottéron hofft man heute wieder auf den gesundheitlich angeschlagenen Melin zurückgreifen zu können, denn der HC Davos wird vor allem im Offensivbereich ein ganz anderer Gegner sein, als dies die Tigers im vierten und wohl letzten Saisonvergleich mit dem HCF waren.

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