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Gottéron erneut mit einem Gewinn

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Nicht nur auf dem Eis war die vergangene Saison für Freiburg-Gottéron mit dem Erreichen der Playoff-Halbfinals ein Erfolg, sondern auch finanziell. Die Rechnung 08/09, welche den Aktionären in Grangeneuve vorgelegt wurde, schliesst mit einem kleinen Gewinn von 4628 Franken. Dies obwohl der Haushalt mit den Verpflichtungen von gleich zwei Ersatz-Ausländern (Laurent Meunier und Kirby Law) zusätzlich belastet werden musste. Dank den Einnahmen in den Playoffs konnte dieser Mehraufwand gedeckt werden. Bereits vor Jahresfrist konnte ein eher symbolischer Gewinn von 300 Franken präsentiert werden.

Budget stösst an Grenzen

Die Lohnkosten lagen in der abgelaufenen Saison bei 7,471 Mio. Franken (Vorjahr 5,395 Mio. Franken). Auf der anderen Seite stiegen auch die Einnahmen teils markant. Die Zuschauereinnahmen erhöhten sich von 3,679 Mio. auf 4,007 Mio. Franken. Bemerkenswert ist auch die Steigerung im Marketing. Mit 5,518 Mio. Franken betrugen die Einnahmen rund eine Million mehr als noch in der Saison 07/08. Insgesamt belief sich der Umsatz auf rund 11,2 Mio. Franken. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die letzte Phase der Kapitalerhöhung nicht so erfolgreich wie erhofft war und das Ziel von einer zusätzlichen Million nicht erreicht wurde.

Für die kommende Saison wurde das Budget erneut leicht erhöht. Es entspricht mit elf Millionen Franken den Ausgaben des vergangenen Jahres. «Diese Grössenordnung ist notwendig, wenn Gottéron in der Elite vertreten bleiben will», sagt Präsident Daniel Baudin. «Eine weitere Erhöhung wäre aber angesichts der Kapazitäten im Stadion St. Leonhard und den wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Region unrealistisch.» Ein Risiko, diese elf Millionen für die kommende Saison nicht zu erreichen, sieht der Präsident nicht: «Im Abonnementen-Verkauf liegen wir schon über den budgetierten Zahlen, auch die neuen Logen, welche wir bauen, sind bereits vermietet. Mit den grossen Sponsoren haben wir langfristige Verträge. Die Einnahmen vom Gönner-Club «La Cross d’Or», dem TV und der gesamten Restauration sind ebenfalls sicher. Ein Risiko besteht höchstens bei den kleinen Sponsoren aus der Region. Dort müssen wir immer ein wenig kämpfen.»

Gehälter und Infrastruktur bereiten Sorgen

Baudin nimmt die sportliche und finanzielle Konsolidierung seines Vereins mit Genugtuung zur Kenntnis. Dennoch gäbe es gewisse Gefahren. «Sorgen bereitet mir die Lohnentwicklung gerade bei mittelklassigen Spielern. Die Gehälter sind zu hoch. Eine zweite Sorge ist die Infrastruktur im St. Leonhard. Das Stadion bedarf einer dringlichen Renovierung, um den Anforderungen der Nationalliga zu genügen.» Der Club habe in den vergangenen Jahren viel Geld ins Stadion investiert, nun sei es an der öffentlichen Hand, Geld für weitere Verbesserungen zu sprechen.

Den Nachwuchs stärken

Verbesserungsmöglichkeiten ortet Daniel Baudin insbesondere in der Nachwuchsbewegung. «Zusammen mit anderen Clubs des Kantons müssen wir unsere Beziehungen zum Kanton im Bereich Sport-Studien und Sport-Lehre intensivieren. Wir als Verein sind für den Nachwuchs verantwortlich. Aufgabe der Behörden ist es aber, für eine entsprechende Infrastruktur zu sorgen.» Ende Dezember dürfte die zweite Eisbahn im St. Leonhard zur Verfügung stehen.

Nicht zuletzt will Baudin die Organisation des Clubs weiter verbessern. Bis anhin übt der Verwaltungsrat sowohl eine strategische wie auch operative Rolle aus. «Wir setzen in der kommenden Saison alles daran, den Club mit einer operativen Leitung auszustatten.»

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