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Gottéron hat es fast geschafft

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: matthias fasel

Es müsste sich schon alles gegen Gottéron verschwören, wenn die Freiburger ihr Saisonziel Nummer eins nun noch verpassen würden. Holen die Freiburger in den verbleibenden drei Spielen noch zwei Punkte, sind die Rechenspiele definitiv vorbei und die Resultate der Konkurrenz irrelevant. Um in diese konfortable Situation zu gelangen, mussten sie am Wochenende jedoch hart kämpfen – vor allem am Sonntag. Dank einer kämpferischen Leistung und einem kaltblütigen Sandy Jeannin, der in der Kurzentscheidung beide Penaltys versenkte, haben es die Freiburger im achten Versuch der Saison endlich geschafft, ein Zürcher Team zu besiegen. Das ist für die Moral umso wichtiger, als dass es gut möglich ist, dass die Drachen auch in den Playoffs auf Kloten oder die ZSC Lions treffen. Falls es wieder die Flyers sein sollten, hat Jeannin das Rezept bereits parat: «Gegen Kloten muss man den ersten Sturm um Kimmo Rintanen aus dem Spiel nehmen und nicht zu viele Strafen erhalten.»

Regelrechte Strafenflut

Zumindest der erste Teil der Aufgabe ist den Freiburgern gestern gut gelungen. Und lange Zeit sah es auch in Sachen Disziplin ganz gut aus. Wie bereits am Samstag gegen Rapperswil, als Gottéron erst eine Minute vor Schluss erstmals in Unterzahl spielen musste, konnten auch die Klotener in der ersten halben Stunde nie in Überzahl spielen. Freiburg hatte das Spiel zu Beginn denn auch gut im Griff und hätte nach dem ersten Drittel durchaus höher führen können als mit 1:0. Doch mit dem zunehmenden Druck der Klotener liess auch die Disziplin der Freiburger nach. «Am Schluss waren wir zu oft auf der Strafbank. Aber der Schiedsrichter hat das Spiel auch zerpfiffen. Zum Glück hat er auf beiden Seiten viele Strafen ausgesprochen», relativiert Jeannin. Da Gottérons Powerplay jedoch einmal mehr überhaupt nicht funktionierte, konnten die Drachen vom kleinlich pfeifenden Kunz lange Zeit nicht profitieren. So entsprach es durchaus dem Spielverlauf, dass die Flyers das Spiel drehten. Da allerdings der starke Sébastien Caron danach die Entscheidung verhinderte und Knöpfli mit einem satten Schuss sechs Minuten vor Schluss doch noch eine Überzahlsituation ausnutzte, konnte sich Freiburg in die Verlängerung retten und schliesslich im Penaltyschiessen den zweiten Punkt erzwingen. Insgesamt betrachtet ist der Sieg der Drachen sicherlich nicht gestohlen.

Gegen Rappi die Pflicht erfüllt

Vor der unerwarteten Kür vom Sonntag hatten die Freiburger am Samstag vor fast 7000 Zuschauern zuhause gegen Rapperswil die Pflicht souverän erfüllt. Die Entscheidung in einer bescheidenen Partie gegen schwache Rapperswiler fiel zu Beginn des letzten Drittels, als die Freiburger dank eines Doppelschlags der Verteidiger Shawn Heins und Marc Abplanalp auf 4:1 davonziehen konnten. Kirby Law hatte die Torschützen bei beiden Treffern mit mustergültigen Rückpassen jeweils in eine ideale Schussposition gebracht. Dass es aber überhaupt bis in die 42. Minute dauerte, bis das Spiel entschieden war, hatten die Drachen selbst zu verantworten. Besonders in der Startviertelstunde sündigten sie immer wieder im Abschluss. Andrei Bykow und Caryl Neuenschwander trafen das leere Tor nicht, Kirby Law nur den Pfosten. Einzig der in beiden Spielen starke Laurent Meunier behielt nach einer schönen Vorarbeit des am Wochenende an Stelle von Valentin Wirz in den ersten Block vorgerückten Geoffrey Vauclair die Nerven. Als Markus Bütler in der 14. Minute mit der ersten richtigen Chance der Gäste auch gleich den Ausgleich erzielte, schien Gottéron in diesem kapitalen Spiel doch noch Nerven zu zeigen. Eine Viertelstunde lang lief offensiv gar nichts mehr zusammen. Doch zum Glück für die Freiburger war es derselbe Bütler, der nach einer knappen halben Stunde den Freiburgern die erneute Führung auf dem Silbertablett servierte. Julien Sprunger musste nur noch ins leere Tor einschieben, um Gottéron aus der Lethargie zu reissen und wieder auf die Siegerstrasse zurückzubringen.

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