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Gottéron in der Aussenseiter-Rolle

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Gottéron in der Aussenseiter-Rolle

Eishockey: Heute in Lugano und morgen daheim gegen Davos

Happiges Programm für Gottéron heute in Lugano und morgen zu Hause gegen Davos. Ohne ein halbes Dutzend verletzter und abwesender Stammspieler, und mit nur vier Ausländern, wird es für die Drachen gegen dieses Spitzenduo schwer werden, das magere Punktekonto zu äufnen.

Autor: Von KURT MING

In der dritten Qualifikationsrunde holte Gottéron in neun Spielen nur gerade zwei Siege und ein Unentschieden, dies ist nebst Basel die schlechteste Bilanz aller zwölf NLA-Teams. Unter der Leitung von Trainer Mike McParland gabs im Vorjahr in dieser Zeitspanne zumindest vier Siege und ein Unentschieden. Diese schlechte Bilanz des HCF hat zur Folge, dass die Freiburger im Gegensatz zur letzten Saison schon jetzt alle Playoff-Chancen verspielt haben und sogar hart kämpfen müssen, nicht als Tabellenletzter in die Playouts Ende Februar steigen zu müssen. Denn im vierten Qualifikationsviertel wird man gegen die beiden direkten Konkurrenten Langnau (hat schon fünf Punkte Vorsprung) und das punktgleiche Basel auswärts antreten müssen. Die Tatsache, dass man im Moment mit nur vier Ausländern spielt und am Dienstag die zwei Stürmer Bielmann und Lauper statt in Kloten beim Farmteam La Chaux-de-Fonds einsetzte, zeigt zudem auf, dass die Ambitionen auf einen möglichst guten Startplatz in den Playouts in der technischen Leitung des Klubs scheinbar nicht mehr erste Priorität hat. Bleibt nur zu hoffen, dass diese gefährliche sportliche Strategie am Ende der Saison nicht in die Hosen geht.

Weiterhin ohne Holden

Die Knieverletzung von Josh Holden, am Spenglercup erlitten, scheint doch gravierender zu sein, als zuerst angenommen. Der Kanadier konnte diese Woche jedenfalls nicht trainieren und fällt zumindest für das heutige Spiel in Lugano aus. Vielleicht kann ja der neue Stürmer Pasi Tuominen, der in Kloten einen diskreten Auftritt hatte, die Lücke seines verletzten Kollegen etwas füllen. Dazu fehlen Trainer Pelletier weiterhin Sarno (weilt mit seiner Handgelenkverletzung in Übersee), Neuenschwander (MRI-Untersuchung soll Aufschluss über seine Knöchelverletzung geben), Vauclair (hat das Eistraining mit der Mannschaft begonnen) und Bykow, der am Samstag von der U-20 WM in Schweden zurückkehrt. Der Nachwuchsstürmer wird frühestens am Samstagabend ins Team zurückkehren. Um die Lücken im Sturm zu füllen, kehren Bielmann und Lauper ins Aufgebot zurück. Ironie der Verletzungsgeschichte: Der HCF hat im Moment mit neun gesunden Verteidigern fast mehr Abwehrspieler als Angreifer im Kader!

Schadenbegrenzung

In dieser Verfassung darf man von der Mannschaft gegen Spitzenteams wie Lugano und Davos, die zuletzt mit Siegen in Bern und am Spenglercup ihre starke Form unter Beweis gestellt haben, kaum Siege erwarten. Es geht so gesehen eigentlich nur um Schadenbegrenzung. Ähnlich sieht es auch Trainer Pelletier: «Im Sport hat man immer eine Chance, und wir gehen auch so voll motiviert an die Aufgaben heran. Disziplin ist gegen Teams von einem solchen Kaliber immer erstes Gebot. Jetzt können zudem die jungen Spieler zeigen, was sie draufhaben.» Zudem gilt es für einige Spieler, sich mit guten Leistungen für einen Vertrag für die nächste Saison zu empfehlen. Gegen Lugano strebt Gottéron übrigens im dritten Anlauf den ersten Saisonpunkt an; am Samstag gegen Spenglercupsieger Davos hofft man dann auf mögliche Kräftedefizite bei den «Bündner Steinböcken».Spielbeginn gegen Lugano: Eishalle Resega, heute Abend um 19.45 Uhr.

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