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Gottéron ist bereit für den nächsten Sprint

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Mit einem 4:3-Sieg in Genf gingen die Freiburger am 2. November in die Länderspielpause. Die Spieler kamen jedoch erst nach einigen harten Trainingstagen in den Genuss eines kurzen Breaks von zwei Urlaubstagen und kehrten am Samstag wieder auf das Eis zurück. «Speziell den Schlüsselspielern tat die Pause gut», so Hans Kossmann, der auf die vier Internationalen Romain Loeffel, Debütant Anthony Huguenin, Benjamin Plüss und Julien Sprunger, welche am Deutschland-Cup die Schweizer Farben vertraten, verzichten musste. Seine Spieler hätten in den Trainings die richtige Einstellung an den Tag gelegt. «Die Konzentration und die Schnelligkeit haben gestimmt. Die Beine sind gut. Wir sind für die anstehenden Aufgaben bereit.»

«Vorne dranbleiben»

Die Freiburger erwartet eine intensive Zeit. Nicht weniger als 14 Partien gilt es in den kommenden knapp fünf Wochen zu absolvieren. Trainer Kossmann spricht in diesem Zusammenhang von einem nächsten Sprint bis zum 15. Dezember. Die Olympischen Winterspiele vom Februar in Sotschi sorgen dafür, dass der Meisterschaftskalender dicht ist. Wochen mit drei Spielen sind nunmehr die Regel. «Uns erwartet eine wichtige Phase», sagt Kossmann deshalb. «Es ist wichtig, bis Weihnachten in kein Tief zu fallen. Die nächsten Wochen sind entscheidend für den weiteren Verlauf der Saison. Unser Ziel ist es, vorne dran zu bleiben.» Momentan liegt Gottéron in der Tabelle im fünften Rang und weist bei einem Spiel weniger vier Punkte Rückstand auf Leader Davos auf. Hingegen beträgt der Vorsprung auf das sechstplatzierte Genf bereits sieben Punkte. Kossmann ist zuversichtlich. «Wir gingen mit Siegen in Kloten und Genf in die Pause, auf diesem Weg wollen wir weitergehen.» Er habe den Eindruck gewonnen, dass sein Team im Kopf bereit sei.

 Dies ist heute bei der Reprise in Zürich auch nötig. Die Lions stellen das wohl kompletteste Team der Liga. «Der ZSC wird die Qualifikation auf einem der ersten beiden Ränge beenden», prognostiziert Kossmann.

Zuletzt präsentierten die Zürcher mit Robert Nilsson eine neue Attraktion in der Nationalliga A. Der Schwede mit Schweizer Lizenz, der 2004 als 19-Jähriger ein kurzes Gastspiel bei Freiburg-Gottéron gegeben hatte (11 Spiele, 2 Tore, 3 Assists), gab am 22. Oktober im Derby gegen die Kloten Flyers nach einer Gehirnerschütterung sein Saisondebüt und konnte sich seither in fünf Partien drei Tore und vier Assists gutschreiben lassen. «Mit Nilsson ist Zürich eine noch bessere Mannschaft. Er ist ein technisch starker Spieler und kann in der Linie mit Roman Wick und Luca Cunti ein Spiel entscheiden», warnt Hans Kossmann und sagt deshalb heute viel Arbeit für sein Team voraus.

 

Der heutige Gegner

Die Fakten zu den ZSC Lions

• In den letzten drei Spielen gegen den SCB, Genf und den EVZ blieben die Lions stets ohne Gegentreffer. Umso bemerkenswerter ist dies, weil gegen Servette und Zug der erst 18-jährige Melvin Nyffeler im Tor stand und damit ein grandioses Debüt in der höchsten Spielklasse gab.

 

• Zürich gewann acht seiner bisher elf Heimspiele, darunter jenes zum Saisonauftakt gegen Gottéron mit 2:0.

 

• ZSC-Trainer Marc Crawford muss auf die verletzten Guillaume Latendresse (Oberkörper), Ryan Keller (Knie) und Steve McCarthy (Schulter) und Lukas Flüeler (Gehirnerschütterung) verzichten. Patrik Bärtschi (Knieprobleme) ist heute fraglich.

 

• Mit einer Erfolgsquote von knapp 21 Prozent hat der ZSC das beste Powerplay der Nationalliga A.

Vorschau: Mit oder ohne Andrei Bykow?

D ie Freiburger nutzten die Länderspielpause in mancher Hinsicht. So stand etwa die Zukunft von Jan Cadieux auf dem Spiel, Vertragsverhandlungen wurden geführt und Blessuren konnten auskuriert werden. Ein Update.

 

Rätselraten: Spielt er, oder spielt er nicht? Andrei Bykow ist wieder voll ins Mannschaftstraining involviert und scheint von seiner Verletzung, über deren Natur nie klare Aussagen getätigt wurden, erholt. Dennoch wird um den genauen Zeitpunkt seiner Rückkehr ein Geheimnis gemacht. Bykow selbst sagt, dass er am Freitag im Heimspiel gegen Davos sein Comeback geben wird. Trainer Kossmann indes schliesst eine Rückkehr bereits heute gegen die ZSC Lions nicht aus. Der definitive Entscheid falle erst am Dienstag. Möglich sei auch, dass Bykow als 13. Stürmer aufgeboten werde, so der Trainer.

 

Zwei Verletzte: Mit Sandy Jeannin (Nacken) und Sandro Brügger (Fussgelenk) fehlten im gestrigen Training zwei Spieler verletzungshalber. Während es vom Captain weiterhin keine zuversichtlich stimmenden News gibt, ist die Dauer der Absenz des Alterswilers, der sich die Blessur am Sonntag zugezogen hatte, noch offen.

 

Neuer Joker: Seit rund zwei Wochen trainiert Cadieux, der am Ende der vergangenen Saison keinen Vertrag mehr erhalten hatte, wieder mit Gottéron. Nachdem der Stürmer anderweitig nicht fündig geworden war, findet Cadieux nun doch wieder bei den Freiburgern Unterschlupf. «Wir werden ein Arrangement finden», sagt Kossmann. Cadieux, der seine Trainerausbildung vorantreibt und zurzeit bei Gottérons Elite-Junioren praktische Erfahrung sammelt, wird künftig drei- bis viermal pro Woche mittrainieren. «Er bringt Energie in die Mannschaft und ist ein guter Joker, falls Not am Mann ist», so Kossmann.

 

Noch keine Abschlüsse: Während der Nati-Pause wurden intensive Gespräche mit Christian Dubé und Michael Ngoy geführt. Die Verträge des Centers und des Verteidigers (Ngoy wurde am Freitag erstmals Vater) laufen aus. «Noch sind wir aber zu keinem Abschluss gekommen», informiert Kossmann.

 

Topskorer Plüss: Nati-Spieler Benjamin Plüss zog ein positives persönliches Fazit des Deutschland-Cups (2 Assists). «In den beiden Spielen, in welchen ich dabei war, haben wir gewonnen. Ich darf zufrieden sein», sagt er mit einem Augenzwinkern. Ob er nach diesen Leistungen im Rennen um einen Platz im Olympia-Kader weiter dabei ist, vermag Plüss nicht zu beurteilen. «Darüber mache ich mir keine Gedanken. Trainer Sean Simpson weiss, woran er bei mir ist.» Im Gottéron-Dress liefert Plüss jedenfalls starke Argumente. Dank seinem Tor und den zwei Assists in Genf ist Plüss neuer Topskorer der Freiburger und löst damit Antti Miettinen ab. fs

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