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Gottéron ist keine Cup-Mannschaft

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Der letzte Saison wiedereingeführte Cup ist noch weit davon entfernt, sich als wichtiger Wettbewerb im Schweizer Eishockey zu etablieren. Der gestrige Zuschaueraufmarsch in der Patinoire de Malley war ein weiterer Beweis dafür. Nur gerade 1668 Zuschauer wollten sich das Romand-Derby zwischen Lausanne und Gottéron ansehen. Treffen die beiden Mannschaften in der Meisterschaft aufeinander, ist das fast 8000 Zuschauer fassende Stadion in der Regel ausverkauft. Da bereits die Meisterschaft 50 Qualifikationsspiele erfasst und die Clubs teils mehrere Heimspiele pro Woche austragen, ist allerdings auch nicht verwunderlich, dass die Fans abseits des Championats nicht noch nach zusätzlichen Partien lechzen.

Lausanne hungriger

Erst recht keine Liebesgeschichte ist der Schweizer Cup für Gottéron. Wie letztes Jahr schieden die Freiburger gestern bereits im Achtelfinal aus. Im Gegensatz zur letzten Saison, als das Team von Gerd Zenhäusern mit einer verstärkten Junioren-Mannschaft gegen Ambri regelrecht um das Ausscheiden gebettelt hatte, traten die Freiburger in Lausanne jedoch fast in Bestformation an. Nebst den Verletzten erhielten einzig die angeschlagenen Greg Mauldin und John Fritsche sowie Torhüter Benjamin Conz eine Pause.

 Gottéron verabschiedete sich diesmal denn auch durchaus mit Anstand aus dem Wettbewerb. Insgesamt war es zwar keine gute, aber eine korrekte Teamleistung der Gäste. Dennoch war der knappe Sieg Lausannes verdient. Insbesondere im Startdrittel legten die Waadtländer mehr Intensität an den Tag und zeigten mehr Laufbereitschaft. Lausanne hätte nach dem ersten Drittel deshalb durchaus höher führen können als 1:0. Gottéron hatte es in erster Linie Conz-Ersatz Reto Lory, der eine starke Partie zeigte und bewies, dass er durchaus auch für Einsätze in der Meisterschaft gut genug ist, zu verdanken, dass es nach 20 Minuten nicht vorentscheidend zurücklag.

Danach konnte sich Freiburg in dieser Partie, die in Sachen Körperchargen nicht mit einem Meisterschaftsspiel zu vergleichen war, zwar steigern und in der 39. Minute durch Killian Mottet in Überzahl ausgleichen. Im Schlussdrittel suchte Lausanne den Sieg jedoch aktiver als die Gäste. Die logische Folge: In der 50. Minute traf Thomas Déruns ebenfalls im Powerplay zum entscheidenden 2:1. Er profitierte von einer Zwei-gegen-null-Situation, die sich ergeben hatte, weil Gottéron-Verteidiger Alexandre Picard im dümmsten Moment hinter das eigene Tor lief, um seinen verlorenen Stock zu holen.

Am Samstag treffen Lausanne und Freiburg in der Patinoire de Malley bereits wieder aufeinander–diesmal in der Meisterschaft. Ärgerlich für Gottéron ist dabei, dass die Lausanner am Freitag spielfrei haben und sich erholen können, während Freiburg im St. Leonhard Ambri empfängt.

Telegramm

Lausanne – Gottéron 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)

1868 Zuschauer. – SR Fischer/Kurmann, Obwegeser/Tscherrig.

Tore:13. Danielsson (Déruns, Stalder) 1:0. 39. Mottet (Sprunger/Ausschluss Déruns) 1:1. 50. Déruns (Walsky/Ausschluss Vauclair) 2:1.Strafen:3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.

Lausanne:Huet; Leeger, Gobbi; Lardi, Genazzi; Stalder, Trutmann; Nodari, Roberts; Conz, Hytönen, Walsky; Pesonen, Miéville, Louhivaara; Deruns, Froidevaux, Danielsson; Augsburger, Savary, Kneubiehler.

Freiburg-Gottéron:Lory; Camperchioli, Rathgeb; Picard, Glauser; Schilt, Maret; Ngoy, Blanchard; Mottet, Schmutz, Neukom; Plüss, Gardner, Marchon; Salminen, Pouliot, Sprunger; Vauclair, Rivera, Pivron.

Bemerkungen:Gottéron ohne Bykow, Abplanalp, Kamerzin, Loichat (alle verletzt), Fritsche und Mauldin (geschont).

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