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Gottéron machte einen Fehler mehr

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Gottéron machte einen Fehler mehr

Wieder eine 2:3-Niederlage gegen Zug

Gottéron kommt in dieser Saison zu Hause einfach nicht auf Touren. Das 2:3 gegen den EVZ am Samstagabend vor nur 3710 Fans im St. Leonhard war schon die achte Heimpleite der Drachen in zehn Saisonspielen. Einmal mehr fehlte nur wenig zu einem Erfolgserlebnis, aber damit lässt sich eben nichts kaufen.

Autor: Von KURT MING

Armer Serge Pelletier! Woche für Woche machen seine Boys auf dem Eis die gleichen Fehler: hinten ein Schnitzer zu viel, und vorne fehlte einmal mehr das richtige «Mouchenwasser» bei den vielen guten Möglichkeiten. «Tore fallen meistens nach Fehlern, wir machten heute einen mehr als der Gegner und verloren deshalb ein Spiel, das wir aufgrund der Torschüsse von 43:20 und aufgrund der Torchancen auch hätten gewinnen können», war die trockene und richtige Analyse des Frankokanadiers nach dem knapp verlorenen Match.Es war ein spannender und hart umkämpfter Match. Weibel im Zuger Tor war mindestens so gut wie Munro auf der anderen Seite. Auslandverteidiger Richter schoss im Gegensatz zu Heins ein wichtiges Tor, und vorne traf Nati-Stürmer Björn Christen, während bei Gottéron Sprunger und Monnet leer ausgingen.

Russischer Schiri als Zankapfel

Dazu kamen noch zwei Geschenke des erneut schwachen Backpaars Birbaum/Reist beim 0:1, und wiederum ein Ausrutscher von Captain Marquis kurz vor dem entscheidenden 1:3 – nur 21 Sekunden nach dem zweiten Wechsel. Bei der schwachen Chancenauswertung der Saanestädter wirken sich solche Fehler eben am Schluss entscheidend aus. Und zum wiederholten Mal in dieser Saison stand beim HCF an diesem Abend Aufwand und Ertrag in keinem vernünftigen Verhältnis.Für eine Mehrheit der Gottéron-Fans war der russische Schiri Alexei Rawodin der Buhmann des Abends und mitverantwortlich für die Niederlage ihrer Mannschaft. Nicht so sah es Zugs Trainer Sean Simpson, der dem Unparteiischen ein tadellose Leistung zubilligte: «Er liess das Spiel richtigerweise laufen, und so konnte man bei fünf gegen fünf vernünftiges Eishockey spielen. Bei ein paar Schweizer Refs sitzen ja ständig Leute auf der Strafbank.»

Starker Weibel

Ein bisschen anders beurteilte natürlich Gottéron-Trainer Pelletier den Russen. Ihm die Schuld für die Niederlage in die Schuhe zu schieben, sei allerdings falsch. In den 60 heissen Minuten schickte der Buhmann der einheimischen Fans sieben Zuger hinaus, auf anderen Seite jedoch «nur» fünf Drachen. Und für die Freiburger die Chancen in Tore ummünzen konnte der Gast aus Russland nunmal nicht.Des Öfteren in den vergangenen Jahren wurden die Torhüter des Gastes im St. Leonhard zum besten Spieler gewählt. Grosse Frage: Spielen diese ausgerechnet in Freiburg immer speziell gut, oder liegt es nicht auch an den Freiburger Stürmern? Beim HCF warten nämlich fast ein halbes Dutzend Spieler seit über 400 Minuten auf einen Treffer! Klar, Weibel spielte wie in den letzten Wochen einmal mehr sehr solide und war für beide Trainer der Matchwinner. Aber auf der anderen Seite blieben beim Verlierer wiederum viele Spieler bös unter den Erwartungen. Das Ausländerstürmertrio beim Heimklub ging mit einer 0:2-Bilanz bei spielerischem Gleichstand vom Eis. Und so kann eben das Schlusslicht keine Spiele gewinnen. Auch wenn für einmal Petrow und Di Pietro auch nicht trafen.

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