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Gottéron mit den besseren Nerven

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Autor: kurt ming

Vergangene Saison setzten sich die Genfer gegen Freiburg im Westschweizer Playoff-Halbfinal relativ problemlos mit 4:1 Siegen durch. In dieser Saison werden die beiden Rivalen wegen dem neuen Meisterschaftsmodus mit einer «zusätzlichen Runde» erneut sechs Mal aufeinandertreffen.

Mowers und Wirz out

Eine erste Duftnote in dieser internen Meisterschaft um die Vorherrschaft in der Westschweiz setzten die Teams am Samstag im vollen St. Leonhard. Schiedsrichter Stricker hatte dabei alle Hände voll zu tun, um diesen zum Teil gehässigen Match mit Playoff-Intensität einigermassen über die Runden zu bringen. Am Schluss beim Handshake fehlten deshalb fast ein halbes Dutzend Spieler. Bei Spielmitte schickte er Julien Sprunger für übertriebenes Reklamieren frühzeitig in die Kabinen, kurze Zeit später folgte ihm auch Servettes Ausländer Jean-Pierre Vigier. Er hatte Mark Mowers bösartig in die Bande geknallt; der Gefoulte zog sich Verletzungen an den Rippen zu, gebrochen ist aber nichts. Dieses Vergehen dürfte ein Fall für Einzelrichter Steinmann werden. Damit nicht genug: Zwei Sekunden vor Spielende gingen bei John Gobbi die Nerven durch. Auch er durfte nach einem Foul an Wirz – der sich die Schulter auskugelte (fehlt am Freitag in Lugano sicher; falls die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber noch bedeutend länger) frühzeitig unter die Dusche. Dieses Hickhack auf dem Eis ging wohl auch an die Nerven einiger Zuschauer. Hinter der Spielerbank des impulsiven McSorley kam es zu unschönen Szenen, die einen Spielunterbruch zur Folge hatten.

Meunier der gefeierte Star

Zum Glück wurde zwischendurch auch noch Eishockey gespielt. Und hier hatte Gottéron die klaren Vorteile auf seiner Seite. Einzig einer völlig ungenügenden Chancenauswertung und einem starken Mona hatte es der Gast zu verdanken, dass er bis ins letzte Drittel hinein auf einen Lucky Punch hoffen durfte. Ein ebenfalls starker Caron stoppte die wenigen echten Torschüsse der Genfer jedoch souverän, und so durften die einheimischen Fans den Sieg ihrer Lieblinge gebührend feiern.

Mit speziellen Gefühlen ging Freiburgs Neuzuzug Laurent Meunier in sein erstes Heimspiel in Freiburg. Auf der Gegenseite standen seine letztjährigen Mannschaftskollegen. Der Franzose brauchte kaum eine Minute, um all dies zu vergessen. Schon nach 22 Sekunden schob er die Scheibe am leeren Tor vorbei, einen Angriff später hiess es dann jedoch 1:0 für Gottéron. Die neue Nummer 9 des HCF fälschte einen Weitschuss von Heins am machtlosen Mona vorbei in die Maschen ab. Mit diesem Tor lenkte er diesen hartumkämpften Match in die entscheidende Richtung. Meunier, der nach der Partie gefeiert wurde, zufrieden: «Wir haben ein gutes Spiel geliefert und auch verdient gewonnen. Es war ein typisches Derby mit viel physischem Spiel. Zum Glück blieben wir auch in den heissen Situationen cool.» Er fühle sich in der neuen Mannschaft schon gut integriert und wolle helfen, in die Playoffs zu kommen. Zur Situation mit fünf Ausländern für vier Plätze muss sich der Torschütze so oder so im Moment keine grossen Sorgen machen. Chouinard fällt noch für mindestens zwei Wochen aus, und einiges deutet darauf hin, dass Meunier den Vergleich mit Mowers, der ja nun auch noch ausfallen könnte, in den nächsten Wochen nicht scheuen muss.

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