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Gottéron muss reifer werden

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Autor: frank stettler

«Man kann die sportliche Bilanz natürlich wenige Minuten nach dem Playoff-Out ziehen, wirklich profund ist sie jedoch erst nach einer eingehenden Analyse», sagt Raphaël Berger, der Leiter der Administration.

Von der Euphorie geblendet

Deshalb präsentierte Präsident Daniel Baudin gestern, rund sechs Wochen nach dem Ausscheiden gegen Servette im Playoff-Viertelfinal, die Erkenntnisse der vergangenen Saison. «Die Führung und die sportliche Leitung ziehen eine gemischte Bilanz. Mit der Qualifikation für die Playoffs und dem Out gegen Servette wurden die Ziele nur teilweise erreicht», so Baudin. Das vorgegebene Ziel war mindestens die Bestätigung der Saison 08/09, in welcher man erst im siebten Spiel gegen den HC Davos im Halbfinal gescheitert war.

Der Club führt zwei Hauptgründe für die sportlichen Hochs und Tiefs an. «Nach dem Erfolg mit dem Playoff-Halbfinal gegen Davos hat sich der Verein, getragen von der allgemeinen Euphorie, nicht gleich den neuen Herausforderungen gestellt», so Baudin im Rückblick. Damit sei in erster Linie die Integration der acht neuen Spieler gemeint, so Baudin. «Es herrschte nicht mehr der gleiche Zusammenhalt im Team wie in den Jahren zuvor.»

Vorbereitung angepasst

Zudem sei das Verletzungspech enorm gewesen. «Jeder Verein hat mit Absenzen zu kämpfen, und dies soll auch keine Entschuldigung sein, aber es spielte eben doch eine Rolle», sagt Baudin. Assistenz-Trainer René Matte dazu: «Sprunger fehlte 23, Jeannin 18, Bykow 17 und Ngoy sogar 29 Spiele. Für das gesamte Team ergibt dies 466 Abwesenheitstage an 183 Spielen.» Nur für zwei Spiele hätten er und Trainer Serge Pelletier aus dem Vollen schöpfen können, so Matte.

Für kommende Saison fordert Baudin, der sein Amt im Juli an Laurent Haymoz übergeben wird, dass das Team, ja der ganze Club, reifer werden müsse. «Wir sind nicht mehr die Überraschungsmannschaft. Um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, müssen wir mehr Reife an den Tag legen.» Um dies zu erreichen, werden im Hinblick auf die nächste Saison die physische und mentale Vorbereitung angepasst. Das Sommertraining unter der Leitung von Bruno Knutti ist nun individueller ausgerichtet. Jene Spieler, welche die Vorbereitung nicht in der Schweiz bestreiten (die Ausländer sowie Knöpfli und Lachmatow) werden bei ihrer Ankunft ausgiebigen Tests unterzogen. «Es kann nicht sein, dass einige Spieler wie vergangene Saison nicht fit in die Meisterschaft starten», sagt Baudin.

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