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Gottéron riskiert, Anschluss zu verlieren

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Gottéron riskiert, Anschluss zu verlieren

Heute in Genf und am Samstag zuhause gegen Servette

Diese Woche stehen innert drei Tagen die beiden ersten Derbys gegen Servette an. Im vorgezogenen Sonntagsspiel steht Gottéron heute im Les Vernets vor einem enorm wichtigen Spiel. Verliert das Pelletier-Team die zwei Spiele gegen das deutlich besser gestartete Servette, wird man den Anschluss an den Strich schon früh verlieren.

Autor: Von KURT MING

Gottéron ist in diesen Tagen eigentlich mehr wegen seiner finanziellen Sorgen neben dem Eis ein Thema, für Trainer und Spieler geht aber der Alltag auf dem Eis ebenfalls mit grossen Problemen weiter. Auf die Frage, ob sich die heikle Finanzsituation auch auf die sportliche Leistung der Mannschaft auswirke, meinte Trainer Pelletier: «In der Kabine sind die finanziellen Aspekte kein Thema. Wir müssen uns auf unseren Job als Sportclub konzentrieren. Aber ich denke, im Hinterkopf der Spieler könnte es trotzdem eine Rolle spielen, denn es geht ja auch um ihre Arbeitsplätze und Existenz.» Ein kurzer Blick auf die Rangliste und ein Vergleich zur vergangenen Saison zeigt, dass Gottéron wiederum einen katastrophalen Start hingelegt hat: Im Vorjahr hatte man nach zehn Spielen wohl nur vier statt der jetzigen acht Punkte, aber damals gab es für Niederlagen in der Overtime oder im Penaltyschiessen noch keine Punkte. Also anders ausgedrückt, die Mannschaft hat ihren totalen Fehlstart der Saison 2005/06 noch fast «übertroffen». Was noch bitterer ist. Langsam, aber sicher schleicht sich eine «Losermentalität» ins Team, was auch die Aussagen von Captain Marquis nach der Niederlage gegen Bern beweisen. Man mache viele Dinge richtig, werde aber für den Einsatz schlecht bezahlt. Dies stimmt natürlich nur bedingt, zuletzt hat man aufgrund der Leistungen ganz einfach keinen Sieg verdient.

Rückkehr von Studer und Sprunger

Zumindest im personellen Sektor sieht es bei Gottéron für die kommenden Spiele wieder etwas besser aus: Verteidiger Nicolas Studer (Schlüsselbeinbruch in der Vorbereitung) gibt ausgerechnet gegen seinen Ex-Club Servette seinen Saisoneinstand, und auch Julien Sprunger kann nach seiner Hirnerschütterung wieder auflaufen. Vom Einsatz dieser Teamstützen erwartet Pelletier zu Recht einiges: «Aber nur mit der Rückkehr dieser zwei Spieler haben wir noch überhaupt nichts gewonnen. Das ganze Team muss sich steigern und auf dem höchsten Niveau spielen, damit wir eine Chance haben.» Auch gegen Servette werden laut dem Chef der Drachen viele Emotionen im Spiel sein, da heisse es eben, diese gut zu verarbeiten und vor den beiden Toren kühlen Kopf zu bewahren.Spielbeginn: Les Vernets, heute um 20.00 Uhr (TSR II live).

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