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Gottéron setzt Nachwuchsstiftung ein

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Slawa Bykow und Gaston Baudet stellen sich wieder in den Dienst des Clubs

Autor: Von FRANK STETTLER

Die in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Eishockey-Verband gegründete Stiftung soll eine professionelle Nachwuchs-Ausbildung sicherstellen und den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich durch den Sport und im Speziellen durch das Eishockey zu entfalten. Zum Stiftungsrat gehören bisher Gaston Baudet und Slawa Bykow sowie von Gottéron die VR-Mitglieder Daniel Baudin und Norbert Mauron. Weitere Persönlichkeiten werden noch gesucht.

Autonom und geschützt

«Der Verwaltungsrat von Gottéron hat sich früh das Ziel gesetzt, die Nachwuchsabteilung aus dem Verein auszulagern. Sie soll in einer Stiftung autonom geführt werden», so HCF-Präsident Daniel Baudin. «Der Club hat heikle Zeiten hinter sich. Und auch wenn ich hoffe, dass wir künftig keine roten Zahlen mehr schreiben werden, so soll der Nachwuchs dennoch in dieser Stiftung geschützt sein.» Operationell liegt die Stiftung in den Händen von Gottéron.Das Budget der kommenden Saison für die Junioren beläuft sich auf rund 1,05 Millionen Franken. «Finanziert wird die Stiftung durch die Einnahmen aus dem Restaurant und den Buvetten im St. Leonhard. Die Stadt Freiburg hat uns diese nur mit der Bedingung überlassen, dass der Netto-Gewinn in den Nachwuchs fliesst», so Baudin. Der Club sei aber auf der Suche nach weiteren Donatoren. «In naher Zukunft soll in Freiburg ein wahres Ausbildungszentrum entstehen, in dem sich Talente entfalten können. Für Gottéron ist dies die einzige Lösung. Wir sind ein Ausbildner-Club.» Dieser Auftrag wurde laut Baudin in den vergangenen Jahren vernachlässigt. «Unabdingbar für die Stiftung ist der Bau des zweiten Eisfeldes. Ich hoffe schwer, dass die Bauarbeiten Ende Jahr endlich in Angriff genommen werden.»

«Ein Meilenstein»

Der neue Stiftungsrat-Präsident Gaston Baudet freut sich über die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: «Ich hätte nicht gedacht, dass ich nochmals im Dienst von Gottéron stehen werde. Ich habe den Club zuletzt als Fan verfolgt. Auf die Anfrage habe ich nicht sofort positiv geantwortet. Aber als ich sah, welche Arbeit bisher geleistet wurde, habe ich zugesagt.» Er habe schon als Gottéron-Präsident Pläne für eine solche Stiftung gehabt, so Baudet, «doch damals war dies von Seiten der Nationalliga nicht möglich.»Ausbildungschef ist Daniel Bürgy, der diese Position bereits bis 2005 innehatte: «Die Gründung der Stiftung ist ein Meilenstein für die Zukunft des Nachwuchses. Meine kurzfristigen Ziele sind organisatorischer und administrativer Natur. Es geht um die Planung der Eiszeiten und um die Lizenzierungen. Bereits Anfang September starten die Novizen und die Elite-Junioren in die Saison.» Das langfristige Konzept wird in den kommenden Wochen erarbeitet.

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