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Gottéron und die Auswärtsserie

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Gottéron und die Auswärtsserie

Eishockey – Seit vier Spielen in der «Fremde» ungeschlagen

Der HC Freiburg-Gottéron entwickelt sich zum Auswärtsspezialisten. Dank dem 2:0-Sieg gestern Abend in Davos sind die Spieler von Trainer Ewgeny Popichin seit vier Partien in der «Fremde» ungeschlagen und haben dabei sieben Zähler ergattern können.

Von KRISTIAN KAPP

Dass die Zuschauer ein Offensiv-Spektakel zu sehen bekommen, wenn der HC Davos und der HC Freiburg-Gottéron aufeinander treffen, kann man wahrlich nicht behaupten. Die Torarmut der ersten zwei Begegnungen (1:0- und 3:1-Siege der Bündner) fand gestern Abend ihre nahtlose Fortsetzung. Warum dem zumindest gestern so war, war schon im Startdrittel ersichtlich. Der HC Davos griff wie schon in der letzten Partie gegen Bern auf ein 1:4-Forechecking zurück. Während das gegen die offensiver eingestellten Berner für einen Schlagabtausch sorgte, war gegen die Freiburger ein an Ereignissen armes Spiel vorprogrammiert. Denn die Freiburger interpretierten ihre Rolle als Gastklub defensiv und liessen sich bei Davoser Puckbesitz ebenfalls nicht herauslocken. Prompt machte das Powerplay den Unterschied aus. Die Gäste nutzten eine ihrer beiden Powerplaychancen aus, während die Davoser bei fünf Gelegenheiten kaum etwas zustande brachten.

Parallelen zum letzten Aufeinandertreffen vor zwei Wochen waren unverkennbar. Auch damals führte Gottéron nach dem ersten Drittel 1:0 und der Torschütze hiess ebenfall Vauclair. Die Ähnlichkeit zu jener Partie blieb. Wie schon damals beherrschte auch gestern Davos ab dem zweiten Drittel das Spiel, musste aber trotzdem mit einem 0:1-Rückstand in die zweite Pause gehen. Ein Unterschied: Dieses Mal mussten die Freiburger nicht auch viel Glück in Anspruch nehmen, die 1:0-Führung war nicht unverdient. Denn auch wenn Davos optisch fast ständig überlegen war, echte Torchancen kreierte es zu wenig.

Gewiss, man konnte den Freiburgern vorwerfen, dass sie sich nur aufs Verteidigen konzentrierten. Sie taten dies aber mit derart grosser Disziplin, dass der Frust bei einigen HCD-Akteuren schon nach 40 Minuten unübersehbar war. Auch das Time-out exakt zehn Minuten vor Schluss zeigte bei Davos nur bedingt Wirkung. Zwar war das Bemühen der Davoser, im Schlussdrittel wie schon in Freiburg den 0:1-Rückstand in einen Sieg umzubiegen, zu erkennen, der Knoten löste sich dieses Mal jedoch nicht. Die Gäste schirmten ihr Gehäuse derart konsequent ab, dass der HC Davos zum Zeitpunkt des Time-outs tatsächlich erst zwei Schüsse aufs Tor des guten Freiburger Schlussmanns Gianluca Mona abgegeben hatten. Weil auch der Schlussspurt nach dem Time-out nichts mehr brachte, genügte den Gästen das eine mickrige Tor zum Sieg, Mikael Karlbergs Tor ins leere Davoser Gehäuse 24 Sekunden vor Schluss war nur noch für die Statistik von Belang.
Davos – Gottéron 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)

Eissporthalle. – 2351 Zuschauer. – SR Reiber, Arn/Küng. Tore: 13. Vauclair (Marquis, Karlberg/Ausschluss Paterlini) 0:1. 60. (59:36) Karlberg (Rhodin, Hentunen) 0:2 (ins leere Tor). Strafen: 2×2 Minuten gegen Davos, 5×2 Minuten gegen Gottéron.
Davos: Weibel; Gianola, Kress; Jan von Arx, Boss; Häller, Forster; Blatter, Heberlein; Ambühl, Reto von Arx, Paterlini; Marha, Elik, Höglund; Riesen, Rizzi, Hasler; Guggisberg, Neff.
Freiburg-Gottéron: Mona; Birbaum, Marquis; Rhodin, Berger; Gerber, Gianini; Schneider, Montandon, Howald; Hentunen, Karlberg, Vauclair; Berthoud, Schümperli, Wirz; Abplanalp, Hildebrand, Sprunger.
Bemerkungen: Davos ohne Sutter und Winkler (beide verletzt) sowie Christen (rekonvaleszent), Freiburg-Gottéron ohne Plüss (verletzt). – 13. Lattenschuss Höglund. – Pfostenschüsse: 15. Karlberg. 25. Hentunen. 39. Elik. – 51. Timeout Davos. Davos zwischen 59:32 und 59:36 ohne Goalie. – Als beste Spieler ausgezeichnet: Weibel und Mona. – Schüsse aufs Tor: 22:15 (6:4, 11:5, 5:6) für Davos.
Im dritten Drittel

Ewgeny Popichin (Trainer Freiburg: « Unser Goalie Mona bot genau wie das ganze Team eine starke Leistung. Wir haben nach zwei schlechten Spielen am
Wochenende gut gearbeitet und einen Sieg eingefahren, der sehr gut für die Moral ist. Das ist
gut, schliesslich stehen uns drei äusserst wichtige Partien gegen Rapperswil, Lugano und Ambri bevor. Wichtig war auch, dass wir für einmal ein Spiel im dritten Drittel über die Runden brachten. Das war bislang nicht immer so.» kk

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