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Gottéron verliert auch beim HC Davos

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Autor: hansruedi camenisch

Am Mittwoch war das Gerücht von Michel Riesens Abgang bei Davos auf Ende Saison durchgesickert, gestern folgte bereits die offizielle Bestätigung: Der 29-jährige Flügelstürmer unterzeichnete bei den Rapperswil-Jona Lakers einen Vertrag über vier Jahre ab Mai 2009. Der Kontrakt am Zürichsee soll deutlich besser dotiert sein als sein aktueller bei Davos. Dass sein Herz vorläufig aber noch für Davos schlägt, zeigte der Stürmer gestern genauso wie seine Goalgetter-Qualitäten. 90 Sekunden, nachdem Julien Sprunger für Gottéron zum 2:2 ausgeglichen hatte (36.), entwischte Riesen nach einem Muster-Steilpass von Marc Gianola der Gäste-Abwehr, und mit einer Finte trickste er auch noch Goalie Sébastien Caron aus. Eine Zeigerumdrehung später stand Riesen erneut im Mittelpunkt. Nachdem Peter Guggisberg nur noch mittels Foul hatte gestoppt werden können, entschied Head-Schiedsrichter Daniel Stricker auf Penalty. Riesen nahm Anlauf und erwischte diesmal Caron mit etwas Glück zwischen den Beinschonern durch.

Neben Riesen rückte gestern auch Reto von Arx in den Mittelpunkt. Vier Wochen nach seiner Beinverletzung gab der Center sein Comeback. Während seiner Abwesenheit hatte der HCD in sechs Partien nur dreimal gewonnen, wovon gegen Biel erst im Penaltyschiessen. Hätte es überhaupt noch eines Beweises bedurft, wie wertvoll Reto von Arx für Davos ist, so lieferte er diesen bei seiner Rückkehr schon in seinen ersten Einsätzen. Im ersten Powerplay führte er souverän Regie, ehe er die Gastgeber mit einem Weitschuss in Führung schoss.

Davoser Effizienz

Wie wichtig dieser Treffer war, dokumentierte die Schussstatistik: Es war der erste Schuss in dieser Partie überhaupt auf Carons Gehäuse. HCD-Goalie Leonardo Genoni hatte zuvor auf der Gegenseite bereits fünfmal parieren müssen. Die Freiburger trugen generell ihren Teil zu einer unterhaltenden, offensiven Partie bei. Phasenweise setzten sie die Davoser Abwehr gar mehr unter Druck, als den Bündnern lieb war. Den entscheidenden Unterschied bildete schliesslich die Effizienz. So benötigten die Platzherren für ihre drei Treffer im Mitteldrittel nur sieben Schüsse. Gottéron hingegen prüfte Genoni im Mittelabschnitt zwölfmal. Sprungers Tor bildete dabei einen der raren Erfolge im Powerplay. Zuvor hatten die Freiburger 25 Überzahlphasen in Serie nicht genutzt. Und auch gestern wussten sie mit dem numerischen Vorteil herzlich wenig anzufangen. So liess Gottéron im Schlussdrittel erneut vier Davoser Zweiminutenstrafen ungenutzt. 20:2 lautete übrigens das Schussverhältnis zugunsten der Gäste allein in den letzten 20 Spielminuten …

Heute gegen die Tigers

Nach der fünften Niederlage in Serie steht Gottéron heute massiv unter Druck. Die Freiburger empfangen Langnau, das mittlerweile fünf Punkte mehr auf dem Konto hat als das Pelletier-Team. Die Tigers gewannen gestern ihr erstes «Strichduell» gegen Rapperswil mit 4:1.

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