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Gottéron verliert im Penaltyschiessen

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Autor: Kurt Ming

Am Samstag im Startspiel in Genf gabs noch acht Tore zu beklatschen, gestern Abend mussten sich die Fans im St. Leonhard in dieser Beziehung mit Magerkost begnügen. Die Gäste gingen nach kanpp vier Minuten in Führung, Verteidiger Merciers Schuss von der blauen Linie aus fand den Weg durch Freund und Feind hindurch ins Tor von Reto Pavoni, der chancenlos war.

Überhaupt hatten die Servettiens bis weit ins Spiel hinein nicht nur mehr vom Spiel, sondern auch die besseren Torchancen. Altmeister Pavoni zeigte aber in vielen Szenen, dass er den verletzten Caron mehr als gut vertrat. Das Problem der Drachen war an diesem Abend nicht im Defensivspiel zu suchen, sondern vorne. Mit konsequentem Forechecking unterband die Truppe von Trainer McSorley viele gut gemeinte Angriffe des HCF schon im Keime. Mit dem 0:1 Rückstand nach 40 Minuten war der Heimklub jedenfalls noch gut bedient.

Mäkiahos später Ausgleich

Auch im letzten Drittel änderte sich wenig am Geschehen auf dem Eis. Auf beiden Seiten legte man das Hauptaugenmerk auf saubere Defensiv arbeit und ging vor dem eigenen Tor kaum Risiken ein. Mona verbrachte so gesehen einen geruhsamen Abend, die Torchancen der Saanestädter waren an einer Hand abzuzählen. Einzig bei einer Szene sieben Minuten vor Spielende, als Laaksonen mit einer Direktabnahme nur die Torumrandung traf, deutete nicht auf einen möglichen Ausgleich hin. Im Gegenteil, bei den wenigen Kontern stand der Zweite der Qualifikation dem zweiten Tor näher als Gottéron dem 1:1.

Hektische Schlussphase

Die Schlussphase im Spiel 2 hatte es dann wie schon am Samstag in sich. Allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Diesmal schickte Schiri Stricker kurz vor Schluss Gobbi für ein Dutzendfoul raus. Pelletier nutzte dies für ein Timeout, und um den Schlüsselspielern eine zusätzliche Verschnaufpause zu geben. Praktisch mit dem letzten Angriff viel dann der fiel bejubelte Ausgleichstreffer. Bykow brachte die Scheibe vors Tor, Mona blockte den Puck vors Goal, und der gut gefolgte Finne Toni Mäkiaho erbte. Die Halle tobte ein erstes Mal so richtig an diesem Dienstagabend.

Erste Niederlage im Playoff

Die 1:2 Penaltyniederlage gegen Servette war die erste Pleite der Freiburger im diesjährigen Playoff im Heimstadion. Zuletzt gegen Bern hatte den Drachen jeweils in der Overtime das Glück gelacht, in der Halbfinalserie gegen Servette sieht das jetzt plötzlich ganz anders aus. Zweimal konnte der Favorit jetzt gegen den HCF ein knappes Spiel gewinnen und führt damit in der Serie vielleicht schon vorentscheidend mit 2:0. Wie im ganze Spiel fehlten den Freiburgern auch im Penaltyroulette ausser Alexander Selivanov treffsichere Schützen. Auf der Gegenseite machte Goldhelm Aubin am Schluss für seine Farben alles klar.

Chouinard wurde schmerzlich vermisst

Vorweg die Absenz von Defensivcenter Chouinard wog in dieser Partie schwer. Die meisten Bullys gingen an diesem abend an die Genfer, die erneut einen Tick vifer wirkten, und die insgesamt ausgeglichenere Mannschaft stellte. Beim Verlierer kamen zudem einige Leistungsträger wie Neuenschwander und Sprunger diesmal nicht auf Touren.

In der Verlängerung fehlte dem Pelletierteam zudem die nötige Frische, um den immer vorsichtig spielenden Genfer den Todesstoss zu versetzen. Auf der anderen Seite rettete Pavoni seine Mannschaft einige Male vor dem Gamewinningoal. Der Spruch, dass der einheimische Keeper nicht auch noch selber die Tore schiessen konnte, bewahrheitete sich am Schluss.

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