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Gottéron wartet auf seinen Gegner

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Autor: Matthias Fasel

Bern ist ausgeschieden. Im Halbfinal kommt es somit nicht zum Zähringerderby. Was den Oberamtmann und die Polizei freuen wird, löst in den Reihen von Gottéron sogar ein bisschen Bedauern aus. «Wir hätten gerne gegen Bern gespielt. Die Mannschaft liegt uns», sagt Andrei Bykow. Ähnlich sieht das auch Franco Collenberg: «Ich würde nicht gerade sagen, dass ich enttäuscht bin. Aber es wäre von der Affiche her schon aufregend gewesen.»

Kräftezehrende Serie zwischen Lugano und Davos

Damit ist klar, dass die Freiburger in den am Samstag beginnenden Halbfinals auch neben dem Eis viele Kilometer abspulen werden. Denn der Gegner heisst entweder Davos oder Lugano. Die in der Qualifikation auf den Rängen vier und fünf klassierten Teams liefern sich ein hartumkämpftes Duell. Nach Luganos Sieg im Penaltyschiessen vom Montag kommt es am Donnerstag in Davos zur Belle. In fünf von sechs Spielen mussten die Teams bisher in die Verlängerung. Die Freiburger dürften das gerne sehen, zumal vor allem bei Lugano die Ausländer bis an die Grenzen des Zumutbaren forciert werden.

Bykow glaubt, dass die Kräfte im Halbfinal durchaus ein Vorteil für Gottéron sein könnten. «Es ist klar, dass unser Gegner müder sein wird als wir. Wir werden bestimmt versuchen, davon zu profitieren.» Trainer Serge Pelletier glaubt hingegen, dass der Gegner dafür voll im Rhythmus sein werde, was den Kräftevorteil ungefähr ausgleichen werde. Und Franco Collenberg kümmert das alles gar nicht. «Auf so etwas dürfen wir uns natürlich nicht verlassen.»

«Wir wollen den Pott»

Ob Lugano oder Davos der Gegner sein wird, ist dem Bündner ebenfalls völlig egal. «Es spielt für mich überhaupt keine Rolle», sagt Collenberg. Aber irgendeine Präferenz muss er doch haben, oder? «Nein, ehrlich, es ist mir wirklich egal. Das Ziel ist klar: Wir wollen den Pott. Und dazu müssen wir jeden Gegner schlagen. Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben.» Das ist dann wohl das neue Selbstvertrauen der Mannschaft. Auch Pelletier zieht keines der beiden Teams vor. «Es sind beides starke Teams. Die Serie zeigt, dass sie absolut ebenbürtig sind.»

Er glaubt auch nicht, dass eines der Teams von der Spielanlage den Freiburgern mehr liegen könnte. «Wir werden von der Spielanlage her ohnehin genau so weiterspielen wie im Viertelfinal gegen Zürich.» Es darf also wieder eine sehr defensive Freiburger Mannschaft erwartet werden. In der Qualifikation hat das Team von Serge Pelletier im Übrigen gegen Davos zweimal gewonnen und zweimal verloren, gegen Lugano stehen drei Siege und drei Niederlagen zu Buche.

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