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Gottérons Aufholjagd nicht belohnt

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Gottéron konnte in Langnau im letzten Drittel einen früh eingehandelten 0:3-Rückstand noch ausgleichen, musste nach 60 Minuten dennoch als Verlierer vom Eis. Der Sieg der bissigeren Tigers war glücklich, aber aufgrund der Chancen nicht gestohlen.

War am Dienstag beim Heimspiel gegen die ZSC Lions noch die mangelnde Chancenauswertung mit ein Grund für die Heimschlappe gewesen, so kostete die Freiburger am Samstagabend ein resultatmässig komplett verpatztes erstes Drittel mögliche Punkte. Laut Gottéron-Trainer Dubé fehlte seinen Spielern in dieser spielerisch bedenklich schwachen Partie lange Zeit der nötige Respekt gegenüber den mitgereisten Zuschauern und dem eigenen Staff. Dies habe er der Mannschaft in der ersten Pause auch so deutlich gesagt, die Reaktion sei dann viel zu spät gekommen. «Nur ein gut Drittel richtig zu spielen reicht eben auch gegen ein Team aus der hinteren Tabellenregion nicht für den Sieg. Langnau spielte mit viel Herz und Kampfgeist und hat die drei Punkte verdient.» Langnaus deutscher Topskorer Marc Michaelis, Schütze des 2:0, sah seine Mannschaft ebenfalls als den «richtigen Gewinner», auch wenn das Siegestor erst kurz vor Schluss fiel.

Noch nicht wach und schon 0:3 zurück

Es ist lange her, dass die Freiburger nach nur zehn Minuten schon mit drei Toren zurücklagen. Nach dem zweiten Gegentreffer nahm Dubé seinen Startingkeeper Connor Hughes schon vom Eis, obwohl der Schweizkanadier zweimal chancenlos war, und brachte Ersatzmann Jeffrey Meier. Ob er mit diesem Wechsel sein Team haben wachrütteln wollen, dazu wollte der stark enttäuschte Trainer nach dem Match nicht Stellung nehmen. Mit dem Drei-Tore-Rückstand waren die viel zu passiven Drachen bedient, ihre Lethargie konnten sie bis ins letzte Drittel hinein nicht ablegen. Zum Glück liessen die zuletzt heimstarken Tigers mit ihrem Pressing etwas nach, was zu Folge hatte, dass sich das Spiel ziemlich ausglich. Gemäss Gottéron-Stürmer Sandro Schmid hat seine Mannschaft im Moment Schwierigkeiten, sich richtig gute Torchancen zu kreieren: «Wir sind zwar viel im Scheibenbesitz, aber vor dem Tor, wo es gefährlich wird, nur ganz selten.»

Nolan Diem erzielt den entscheidenden Treffer zum 4:3. 
Keystone

Langnau mit seinen beiden ausländischen Verteidigern Sämi Lepistö und Vili Saarijärvi hatte relativ wenig Mühe, seinem jungen Keeper Stéphane Charlin (ausgeliehen von Genf-Servette) einen lange Zeit ruhigen Abend zu gewähren. Gottéron machte bis ins letzte Drittel hinein nicht den Eindruck, diesen Match noch drehen zu können – trotz fünf ausländischer Stürmer und diverser Linienrochaden.

Hektische Schlussphase mit spätem Siegestor

Gottérons im Moment einziger Natispieler Christoph Bertschy (Reto Berra ist auf gutem Weg zu einem Comeback nach Weihnachten) lehnte sich mit einer Einzelleistung in der 48. Minute gegen die drohende Niederlage auf und gab mit seinem platzierten Schuss zum 1:3 seinen Kollegen wieder etwas Hoffnung. Prompt kamen die Drachen innert kurzer Zeit durch zwei Powerplaytore nochmals heran. Zwei unnötige Langnauer Strafen ermöglichten den Drachen innert zweier Minuten den Ausgleich – und so war plötzlich wieder jeder Ausgang möglich.

Wieder findet der Puck den Weg nicht ins Tor der SCL Tigers.
Keystone

Als dann auf der anderen Seite auch Sandro Schmid wegen eines Stockschlags zwei Minuten vor Spielende auf die Strafbank musste, nutzte Nolan Diem die Überzahl zum viel bejubelten Siegestor aus. Bitter für die Drachen, aber ihre Leistung war an diesem Abend ganz einfach nicht genügend, um zu gewinnen. «So eine Leistung ist der National League ganz einfach unwürdig», kritisierte Christian Dubé den fehlenden Einsatzwillen seiner Mannschaft. «In der Schweiz sind die Spieler ganz einfach zu schnell zufrieden.» Das vertrage es in dieser Saison mit sechs Ausländern nicht. «Die Liga ist dadurch viel ausgeglichener geworden, da reicht ein gutes Drittel nicht.»

Aufseiten der Langnauer freute man sich über die drei Punkte. «Die können wir im Kampf um die Pre-Playoffs gut gebrauchen», sagte Trainer Thierry Paterlini in den Katakomben der Ilfishalle, wo laute Musik aus der Kabine seiner Truppe klang und die Ex-Gottéronspieler Sebastian Schilt und Flavio Schmutz besonders glückliche Gesichter zur Schau stellten.

In Biel braucht es eine Steigerung

Am Mittwoch steht für Gottéron das Auswärtsspiel gegen das zweitplatzierte Biel an – es ist das erste Aufeinandertreffen dieser zwei alten Rivalen in dieser Saison, weil ein Match hatte verschoben werden müssen. «Wenn wir gegen Biel so spielen wie heute Abend gegen Langnau, dann müssen wir gar nicht erst dorthin fahren und können uns die Fahrkosten sparen», verschaffte Dubé seinem Ärger Luft. Seine zuletzt wenig souverän auftretende Mannschaft ist sich dessen bestimmt selbst bewusst.

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