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Gottérons erste Standortbestimmung

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Gottérons erste Standortbestimmung

Heute Saisonauftakt in Langnau und morgen zuhause gegen Rapperswil

Freiburg/Gottéron startet mit einer Doppelrunde in die Meisterschaft. Heute in Langnau und morgen im St. Leonhard gegen Rapperswil geht es gleich gegen zwei direkte Konkurrenten im Playoff-Kampf.

Von FRANK STETTLER

Die lange Vorbereitungsphase mit nicht weniger als 14 Trainingsspielen ist für die Drachen nun Geschichte. Jetzt muss das Team von Trainer Jewgeni Popichin die Karten auf den Tisch legen. Ein guter Saisonstart ist immer wichtig. Diesmal jedoch umso mehr, da in den ersten beiden Runden mit den SCL Tigers und Rapperswil zwei vermeintlich direkte Gegner im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze warten. Laut Assistenz-Trainer Slawa Bykow hat man sich kein konkretes Punkteziel für die Doppelrunde gesetzt: «Wir schauen immer nur von Spiel zu Spiel. Klar wollen wir jede Partie gewinnen. Wir werden nach dem Heimspiel sehen, wo wir stehen.»

Tigers kaum wiederzuerkennen

In der Ilfis-Halle in Langnau treffen die Freiburger auf eine Equipe, die noch sehr schwer einzuschätzen ist. Jim Koleff, neuer Trainer und Manager in Personalunion, liess keinen Stein auf dem anderen und wechselte praktisch das komplette Kader aus. Nicht weniger als 17 Akteure verliessen den Verein, ein Trio Richtung Freiburg (Sascha Schneider, Bernhard Schümperli, Benjamin Plüss). Im Gegenzug verdienen mit Thibaut Monnet, Michel Mouther und Matthias Lauber drei Spieler ihr Geld im Emmental, welche zuletzt für Gottéron aufliefen. Die SCL Tigers hoffen, dass dieser radikale Schnitt die erste Playoff-Qualifikation bringt. Slawa Bykow erwartet eine körperbetonte Begegnung: «Aus dem Kontingent der Langnauer schliesse ich, dass sie eher physisch spielen. Da wir aber nichts Genaues wissen, ist es umso wichtiger, dass wir unsere Qualitäten ausspielen.»

Langnau kann heute nur auf zwei ausländische Verstärkungen zählen. Robert Petrovicky (kam von Ambri) fällt mit einer Fraktur des Sprunggelenks noch rund zwei Monate aus und Todd Elik ist nach seiner Tätlichkeit gegenüber einem Linienrichter (geschehen im St. Leonhard) noch für drei Partien gesperrt. Das Söldner-Duo bilden heute der schwedische Nati-Verteidiger Magnus Johannson (zuletzt Meister mit Frölunda) und Petrovicky-Ersatz Jeff Shantz, ein ehemaliger Colorado-Teamkollege von Goalie David Aebischer. Fraglich bei den Tigern ist Stürmer Stefan Grogg (Jochbeinbruch).

Rapperswil mit McTavish/Roest

Am Samstag empfängt Gottéron im ersten Heimspiel der Saison Rapperswil. Im Gegensatz zu Langnau waren die St. Galler auf dem Transfermarkt praktisch nicht aktiv. Einziger Zuzug ist der NHL-erprobte Kanadier Stacy Roest, der den blassen Mikko Peltola ersetzt. Zusammen mit Dale McTavish dürfte er für die grösste Gefahr im Freiburger Verteidigungsdrittel sorgen. Verlassen haben den Club hingegen mit Livio Fazio und Daniel Giger (beide nach Zug) zwei Ex-Freiburger. Gerade der Verlust von Fazio dürfte in der Defensive eine grosse Lücke hinterlassen. Diese Partie ist für Bykow aber erst am Samstag aktuell: «Es ist noch zu früh, um über die Heimpartie zu sprechen. Wir haben uns nur auf Langnau vorbereitet. Bis Samstag kann noch viel passieren.»

Gottéron-Trainer Jewgeni Popichin muss heute und morgen auf die Dienste von Lukas Gerber (Schulter), Geoffrey Vauclair (Wadenbeinbruch) sowie Sandro (Muskelriss) und Marc Abplanalp (Leiste) verzichten. Dafür wird Thomas Rhodin (Überbelastung eines Knies) seinen Platz einnehmen.

Spielbeginn: SCL Tigers – Gottéron heute Freitag um 19.30 Uhr in Langnau (Ilfis-Halle); Gottéron – Rapperswil morgen Samstag um 19.30 Uhr (St. Leonhard).

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