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Gottérons Motor schon auf Hochtouren

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Wie bereits am letzten Donnerstag beim Auftakt der Gruppenphase der Champions Hockey League in Stockholm gegen Djurgarden zeigten die Freiburger starke erste 40 Minuten. Gab Gottéron in Schweden im Schlussabschnitt einen 3:1-Vorsprung aber noch aus den Händen (4:5-Niederlage nach Overtime), konnte die Equipe von Hans Kossmann diesmal den 3:0-Vorsprung halten. «Wir spüren das Vorbereitungsturnier von Le Sentier noch in den Beinen», führt der Gottéron-Trainer als Erklärung für das Nachlassen an. «Während zwei Dritteln haben wir gegen die Eisbären vieles richtig gemacht. In den hektischen letzten zwanzig Minuten fehlte uns dann ein wenig die Kraft.» Gleiches galt indes für die Gäste, die am Freitagabend noch zu Hause gegen den tschechischen Meister Zlin im Penaltyschiessen verloren hatten und erst am Spieltag aus Berlin angereist waren.

Nyffeler überzeugt

Gegen das körperlich robuste und erfolgreiche Team aus der DEL – die Eisbären wurden seit 2005 nicht weniger als sieben Mal Deutscher Meister–erwischten die Gastgeber den besseren Start, waren spielbestimmend. Berlin verstand es jedoch auch ohne den erkrankten Trainer Jeff Tommlinson an der Bande, immer wieder Nadelstiche zu setzen. Doch Gottéron konnte im Tor auf den äusserst vifen Melvin Nyffeler zählen. Der Zürcher, der am Samstag den Vorzug gegenüber Benjamin Conz erhalten hatte, weiss mit seiner schnellen Beinarbeit zu überzeugen und ist speziell mit flachen Schüssen kaum zu bezwingen. «Mit der Leistung von Nyffeler bin ich sehr zufrieden. Er hielt uns im Spiel», freute sich Kossmann. Es zeichnet sich mehr und mehr ab, dass der 19-Jährige gehörig Druck auf Conz ausüben wird. «Genau deshalb haben wir ihn geholt.»

Mauldin will sich zeigen

Herausragende Figur in den Reihen der Freiburger neben dem Torhüter war Greg Mauldin. Nachdem Christian Dubé bei Spielmitte das Skore eröffnet hatte, erhöhte der Amerikaner mit zwei Toren auf 3:0 und setzte mit seinem dritten Treffer in den leeren Kasten der Berliner den Schlusspunkt. «Mauldin ist unser Motor. Wenn es ihm läuft, gilt dies meist für die ganze Mannschaft», erklärt Kossmann. Mauldin selbst sagte, dass er über den Sommer mit seinem persönlichen Trainer hart gearbeitet habe. «Ich fühle mich tatsächlich schon gut in Form. Dass ich mit Pouliot und Monnet in einer Reihe spielen kann, macht die Aufgabe natürlich einfacher.» Mauldin nimmt die Champions Hockey League keinesfalls auf die leichte Schulter – aus zweierlei Gründen. «Wenn du nicht 100 Prozent gibst, besteht viel eher die Gefahr, dass du dich verletzt.» Zudem erwarte ihn eine wichtige Saison. «Mein Vertrag läuft aus. Man weiss nie, wer sich solche Spiele ansieht. Deshalb will ich schon jetzt möglichst auf einem hohen Niveau spielen.» Mauldin hofft, dass er diese Pace für die Meisterschaft beibehalten kann, um seine persönlichen Ziele zu erreichen. «Ich will mehr skoren. Dabei will ich natürlich meine defensiven Aufgaben nicht vernachlässigen.»

Diverse Baustellen

Noch längst nicht alle Freiburger erfreuen sich einer solchen Frühform wie Mauldin. So ist die Passqualität insgesamt noch verbesserungswürdig. Weiter fehlt es an der Konstanz über die 60 Minuten. Und auch in Sachen Disziplin (neun Mal zwei Strafminuten gegen die Eisbären) ist noch einiges an Luft nach oben. Trotzdem ist Gottéron der Start in die Champions Hockey League mit vier Punkten aus zwei Partien gelungen, und die Ausgangslage für ein Weiterkommen in die K.-o.-Phase ist gut. Das nächste Spiel der Freiburger auf internationaler Bühne steht am 4. September in Zlin an. Dann sicher nicht mit von der Partie wird Jeff Tambellini sein. Wie lange der Kanadier aufgrund seiner Rippenverletzung ausfallen wird, ist weiterhin offen. Kossmann steht mit diversen Agenten und Spielern in Kontakt, um allenfalls bis zum Saisonbeginn vom 12. September gegen den Meister ZSC Lions auf dem Ausländermarkt noch reagieren zu können.

Diese Woche ins Training zurückkehren dürfte John Fritsche. Andrei Bykow (Nacken) und Jérémie Kamerzin (Knöchel) unterziehen sich heute weiteren Untersuchungen. Kossmann ist zuversichtlich, dass die Absenz dieses Duos nicht allzu lange dauert. Das nächste Testspiel bestreiten die Freiburger am kommenden Samstag auswärts beim EV Zug.

Telegramm

Gottéron – Berlin 6:3 (0:0, 3:0, 3:3)

St. Leonhard. 2780 Zuschauer. SR: Kurmann (Sz), Nord (Swe).Tore:31. Dubé (Schilt) 1:0. 34. Mauldin (Pouliot, Monnet) 2:0. 40. Mauldin 3:0. 43. Rankel (Braun, Mulock) 3:1. 43. Monnet 4:1. 48. Olver (Tallackson, Baxmann) 4:2. 52. Ness (Montandon) 5:3. 59. Mauldin 6:3 (ins leere Tor).Strafen:8-mal 2 Min. gegen Gottéron, 5-mal 2 Min. gegen Berlin.

Gottéron:Nyffeler; Kwiatkowski, Montandon; Abplanalp, Helbling; Schilt, Ngoy; Wildhaber, Huguenin; Plüss, Dubé, Sprunger; Monnet, Pouliot, Mauldin; Vauclair, Ness, Mottet; Knutti, Brügger, Hasani.

Bemerkungen:Gottéron ohne die verletzten Bykow, Jeannin, Fritsche, Tambellini und Kamerzin.

Gruppe D. Rangliste:1. Freiburg-Gottéron 2/4 (10:8). 2. Djurgarden 1/2 (5:4). 3. Zlin 1/2 (4:3). 4. Eisbären Berlin 2/1 (6:10).

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