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Gottérons neues Selbstverständnis

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Autor: frank Stettler

Natürlich, es gab die Phase zu Beginn der 90er-Jahre, als Gottéron mit den magistralen Slawa Bykow und Andrei Chomutow zweimal Qualifikationssieger wurde. In der Saison 97/98 führte Trainer André Peloffy die Freiburger, mit einem gewissen Thomas Östlund zwischen den Pfosten, auf den zweiten Rang. Und während seinem ersten Engagement beim HCF schaffte es Serge Pelletier mit Craig Ferguson, Jean-Yves Roy, Mike Gaul und Co. auf den dritten Platz nach der Qualifikation. Aber seither war für die Saanestädter der siebte Rang nach dem Aufgalopp für die Playoffs das Höchste der Gefühle. In dieser Saison nun liegt wieder viel mehr drin. Nach gut der Hälfte der Qualifikation liegt Gottéron an fünfter Stelle, nur drei Punkte hinter den Top 4. Diese gute Ausgangslage macht Lust auf mehr – auch bei den Spielern.

Natürliche Evolution

«Wir haben während der Nationalmannschaftspause über unsere Situation gesprochen. Sicher liegt unser Fokus auf den Plätzen vor uns und nicht gegen hinten auf den komfortablen Vorsprung auf den Strich», sagt Franco Collenberg. «Wir sind uns bewusst, dass wir uns eine gute Ausgangslage für die Playoffs schaffen können.» Ein Platz unter den ersten vier würde das Heimrecht bedeuten. «Wir haben unser Potenzial gezeigt. Wir können jedes Team zu jeder Zeit schlagen. Wichtig ist jetzt, dass wir bis Weihnachten einen Lauf haben», so der Verteidiger weiter. Vor der Saison forderte Serge Pelletier, dass sein Team reifer werden soll. Diese Entwicklung traf ein. Collenberg: «Das ist die natürliche Evolution der Mannschaft. Vergangene Saison haben wir ein Stück weit enttäuscht und jeder hat sich in Frage gestellt. Jetzt haben wir das Selbstvertrauen, das zuletzt etwas gefehlt hat.»

«Jeder Spieler übernimmt Verantwortung»

Marc Leuenberger bestätigt die Aussagen von Collenberg: «Vergangene Saison erwischten wir einen schlechten Start und waren gleich im ?Seich?. Dieses Jahr ist alles anders. Wir haben viel Potenzial. Das haben wir bewiesen. Jeder Spieler im Team übernimmt Verantwortung. Dies umso mehr, als wir bisher meist nur mit drei Ausländern gespielt haben. Da sieht man, wie gut die Schweizer in der Liga geworden sind.»

Heimvorteil als Ziel

Obwohl der Verteidiger alles in allem zufrieden mit dem Saisonstart ist, auf den Lorbeeren will sich Leuenberger nicht ausruhen: «Wir können uns ständig verbessern.» Ein konkretes Ziel in der Form einer Platzierung wurde laut dem Verteidiger von Trainer Pelletier zwar nicht vorgegeben, so seine Vorstellung macht sich der gebürtige Berner natürlich trotzdem: «Ziel muss es sein, in den Playoffs Heimvorteil zu haben. Um dies zu erreichen, müssen wir aber Spiel für Spiel nehmen.»

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