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Gottérons zwei Gesichter: Top oder Flop

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Als Franco Collenberg (25) auf die Saison 08/09 von Basel zu Gottéron stiess, mauserte sich die Frohnatur schnell zum Publikumsliebling. Der polyvalente Bündner, den Trainer Serge Pelletier ziemlich schnell fix in der Defensive einsetzte, machte mit jedem Spiel Fortschritte, welche ihm schliesslich einen Platz neben dem Kanadier Shawn Heins im ersten Back-Paar einbrachte. In dieser Meisterschaft wechseln sich Licht und Schatten bei Franco Collenberg ab. Damit steht die Nummer 25 stellvertretend für das gesamte Team. Nicht verloren hat Collenberg deswegen aber seinen Optimismus.

Franco Collenberg, wie zufrieden sind Sie mit Ihren bisherigen Leistungen in dieser Saison?

In den letzten Spielen zeigte sich eine Aufwärtstendenz. An diese Leistungen will ich anknüpfen. Aber es ist sicher so, dass ich mein Potenzial nicht ausgeschöpft habe. Ich schaue nach vorne. Mich interessiert nicht, was gestern war. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich weiter steigern werde.

Sie sind gelernter Stürmer, werden aber nun in der Verteidigung eingesetzt. Würden Sie manchmal gerne wieder im Angriff spielen?

Nein, ich kann mich mit meiner Rolle in der Defensive identifizieren. Es ist gut so, wie es ist. Ich will solid, physisch spielen. Wenn möglich, kann ich mich immer noch in die Offensive einschalten.

Wie ist das Verständnis mit Shawn Heins, Ihrem Linien-Partner?

Ich profitiere natürlich von seiner riesigen Erfahrung. Er versucht mich immer mitzuziehen. Ich hoffe auch, mit seiner Hilfe meine Form endgültig wiederzufinden.

Gottéron schafft es momentan nicht, mehrere gute Spiele aneinanderzureihen. Woran liegt das?

Sicher nicht an den Gegnern. Es liegt ganz klar an uns. Wir haben es schliesslich in jeder Partie in den eigenen Händen. Wir haben es bisher einfach nicht geschafft, den Schwung aus einem guten Spiel in das nächste mitzunehmen. Wir sind zu schnell zufrieden.

Sie sind nicht der erste Spieler, der diese schnelle Selbstzufriedenheit anspricht.

So ist der Mensch. Aber ganz klar, daran müssen wir in Zukunft arbeiten.

Ihr steter Optimismus zeichnet Sie aus. Doch ganz ehrlich: Was ist in dieser Saison für Gottéron möglich?

Ich bin überzeugt, dass wir es drauf haben. Momentan zeigen wir einfach zwei Gesichter – Top oder Flop. Wie gesagt, wir haben alles in unseren eigenen Händen. Wichtig ist die mentale Einstellung. Wir müssen wieder hungriger werden.

Die momentane Tabellenlage ist etwas trügerisch. Noch sind die Playoffs nicht geschafft.

Wir nehmen Spiel um Spiel, schauen aber nicht nach hinten. Am Dienstag in Bern waren wir nicht bereit für den Sieg. Am Samstag wollen wir Revanche nehmen.

Die Playoffs einmal erreicht, «drohen» in der ersten Runde Kloten oder Davos. Denkt Ihr schon so weit?

Nein, wir schauen noch nicht auf die Tabelle. Es kann in den verbleibenden Runden noch viel passieren. Wir können nur unsere eigene Leistung beeinflussen.

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