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Göttin Fortuna muss wohl Senslerin sein

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Göttin Fortuna muss wohl Senslerin sein

1. Liga: Glücklicher Sieg der Düdingen Bulls in der Verlängerung

Durch einen Treffer in der Overtime gewannen die Düdingen Bulls gegen Franches-Montagnes ein Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hätte. Dass die Sensler überhaupt in die Verlängerung durften, hatten sie ihrem ausgezeichneten Torhüter Buchs zu verdanken, der mit tollen Paraden die jurassischen Stürmer zur Verzweiflung brachte.

Von MICHEL SPICHER

Wie nahe Sieg und Niederlage im Sport manchmal beisammen liegen, musste Franches-Montagnes gegen Düdingen am eigenen Leib erfahren. Lange Zeit den Gastgebern ebenbürtig, gegen Schluss gar überlegen, mussten sie nach 61:09 Minuten Spielzeit doch als Verlierer vom Eis. Schuld daran waren Fontana und Fortuna: Fontana, weil er nach einem cleveren Zuspiel von Brügger, der seinen Einstand im Dress der Bulls gab, zur Entscheidung traf. Und Fortuna, weil sie vier Sekunden vorher den Senslern zur Seite stand, als Lechenne mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie aus nur die Torumrandung getroffen hatte.

Geglückter Einstand Peter Weibels

Zumindest resultatmässig ist der Einstand von Neo-Trainer Peter Weibel an der Bande der Bulls geglückt. Indes dürfte ihm nicht alles gefallen haben, was er am Samstagabend von seinen Schützlingen zu sehen bekam. Diese taten sich nämlich schwer gegen die robusten Jurassier und ihr körperbetontes Spiel. Mit nur fünf Verteidigern und ohne Gottéron-Junioren angetreten – sie waren mit ihrer Mannschaft gegen Lugano im Einsatz -, offenbarten die Gastgeber Probleme bei der Angriffsauslösung. «Wir mussten unsere Verteidigungspaare grösstenteils umstellen und ständig rotieren. Darunter litten die Automatismen und wir konnten keinen Druck im Spiel nach vorne aufbauen», erklärte Weibel nach dem Match. Zudem habe er die Mannschaft etwas besser kennen lernen können.

Buchs mit Glanzleistung

Besonders Torhüter Buchs dürfte ihm dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Erst seine tollen Paraden ermöglichten dem Team überhaupt die Verlängerung. «Nachdem ich anfangs Saison Probleme mit dem Trainer hatte und nur vereinzelt spielen durfte, habe ich heute viel Moral tanken können», freute er sich. Bei den beiden Gegentoren war er indessen machtlos: Gigon im Powerplay (13.) und Hostettmann im Duell Mann gegen Mann (25.) trafen für die Gäste. 26 Sekunden vor dem Ausgleich durch Gigon hatte Rigolet mit einer schönen Einzelaktion die Führung für die Gastgeber erzielt. Brechbühl war im Powerplay für den 2:2-Ausgleich besorgt (27.) Danach wog das Spiel hin und her und hätte sowohl auf die eine wie auch auf die andere Seite fallen können. Mit etwas mehr Effizienz im Powerplay hätten die Bulls hingegen das Spiel schön früher auf ihre Seite zwingen können. Aus zwölf Überzahlsituationen resultierte jedoch nur ein einziger Treffer. So mussten sie sich schliesslich in die Verlängerung zittern, ehe sie dort ihren sechsten Sieg im achten Spiel feiern konnten.

Düdingen – Franches-Montagnes
3:2 n. V. (1:1, 1:1, 0:0, 1:0)

Eishalle SenSee. – 310 Zuschauer. – SR: Favre (Gnemmi, Décoppet))
HC Düdingen Bulls: Buchs; Serena, Rigolet; Stock, Vonlanthen; Brunner; Thalmann, Fontana, Bucheli; Fasel, Albisetti, Brechbühl; Schönenweid, Celio, Bürgy; Brügger.
HC Franches-Montagnes: Fringeli; Membrez, Guenot; Orlando, Koller; Wüthrich, Cedric Houlmann; Voirol, Gigon, Faivet; Hostettmann, Vuilleumier, Lechenne; Yanick Houlmann, Kornmayer, Heinrich; Boillat.
Tore: 12. Rigolet (Serena, Ausschluss Fasel, Lechenne) 1:0; 13. Gigon (Faivet, Membrez, Ausschluss Serena) 1:1; 25. Hostettmann (Lechenne) 1:2; 27. Brechbühl (Stock, Albisetti, Ausschluss Heinrich) 2:2; 62. Fontana (Brügger, Rappo) 3:2.
Strafen: 9 x 2 Minuten gegen den HCD; 12 x 2 Minuten gegen Franches-Montagnes.
Bemerkungen: Gedenkminute vor dem Spiel für den am Donnerstag tödlich verunfallten HCD-Bulls-Spieler Christoph Kilchoer. Wahl zu den besten Spielern: Buchs und Fringeli.

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