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Gradmesser des Glücks

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: irmgard Lehmann

Seit ein paar Wochen hört man sie wieder, diese Sätze, die mindestens zweimal im Jahr auftauchen: «Ich habe einen super Coup gelandet und eine Kamera erstanden für 300 statt für 950 Franken.» Oder: «Der Mantel kostete vor Weihnachten noch das Dreifache.» Und: «Schau dir doch diesen Cashmirpulli an, für einen Spotpreis!» Es ist Ausverkauf, die Schnäppchenjäger haben Hochsaison und der Rabatt wird zum Gradmesser der Zufriedenheit. «Je höher die Skonti, desto seliger.»

Eigentlich verstehe ich alle jene, die sich jetzt landauf landab auf die Wühltische stürzen und nimmer müde werden, zu prüfen und zu vergleichen, immer getrieben von der Hoffnung, einen guten Deal zu machen. Das passiert auch mir.

Schliesslich ist ja das Vergleichen nichts Neues. Längst bestimmt der Vergleich unseren Alltag. Wir vergleichen alles mit jedem: das Haus des Nachbarn mit unserem; Kleid und Figur der Bekannten mit dem, was wir haben; die eigenen Kinder mit denjenigen unserer Freunde; unseren Lohn mit jenem des Arbeitskollegen. Wir wägen Aufwand und Ertrag ab und sind erst zufrieden, wenn der Saldo zu unseren Gunsten ausfällt. Vergleichen wir gar mit Besserem, so ist das Unglücklichsein gleichsam programmiert. Der Volksmund sagt es treffend: «Wenn du vergleichst, wirst du stets der Verlierer sein.»

Aber eben. Jetzt ist Ausverkauf und die Chance ist gross, wenigstens einmal beim Vergleichen zu den Gewinnern zu gehören.

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